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Artikel Tagged ‘Test’

Ökotest: Bundesanleihen schneiden besser als Lebensversicherungen ab

2. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Lange Zeit war die Lebensversicherung eine der liebsten Anlage- und Absicherungsformen der Deutschen. Doch in letzter Zeit gibt es in diesem Bereich immer mehr Probleme. „Ökotest“ hat nun langfristig Lebensversicherungen mit Bundesanleihen verglichen und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Versicherungen bereits lange vor der Finanzkrise hinter den SparplĂ€nen mit Bundesanleihen fielen.

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Zinsen aus Lebensversicherungen deutlich niedriger ausgefallen als bei SparplĂ€nen mit Bundesanleihen. Verbraucher hĂ€tten laut „Ökotest“ auf 1,23 bis 2,35 Prozent Zinsen verzichten mĂŒssen. Die Policen hĂ€tten im Schnitt zwischen 3,10 und 4,49 Prozent pro Jahr gebracht, wĂ€hrend Schatzbriefe eine Rendite von 4,33 bis 6,73 Prozent abwarfen.

Die Untersuchung stĂŒtzt sich auf die Analyse von 76 abgelaufenen Kapitallebensversicherungen und sieben Rentenversicherungen, die zwischen 1963 und 2001 abgeschlossen wurden. Auch wenn die Lebensversicherungen aktuell unter der Niedrigzinsphase leiden, habe frĂŒher bereits ein Problem in hohen Kosten, vor allem in den 1960er und 70er Jahren, bestanden. Gleichzeitig muss man natĂŒrlich sagen, dass aufgrund der niedrigen Zinsen auch Bundesanleihen aktuell nicht besonders viel Rendite bringen…

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Stiftung Warentest: Senioren-Unfallversicherung im Test

24. Mai 2013
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Nach einem schweren Unfall sind die meisten froh, wenn sie gut versichert sind. Besonders schwer trifft es hier jedoch in der Regel Àltere Menschen, die womöglich auch noch alleinstehend sind. Hier kann eine spezielle Senioren-Unfallversicherung Sinn machen. Die Stiftung Warentest hat sich 32 verschiedene Tarife verschiedener Anbieter nÀher angesehen.

Als Basis fĂŒr den Test diente ein Leistungs-Mindestumfang, den jedes gute Angebot umfassen sollte. Dazu gehören in den Augen der Stiftung Warentest zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen und bei der Körperpflege, ein Essensservice sowie regelmĂ€ĂŸige Begleitungen zum Arzt. All dies sollte fĂŒr einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeboten werden. Einige Tarife wĂŒrden jedoch noch weitere Leistungen wie etwa die Betreuung der Haustiere mit einschließen.

Am Ende ĂŒberzeugten fĂŒnf Tarife die Experten. Besonders gut und gleichzeitig gĂŒnstig waren der Tarif „Exklusiv-Aktiv“ der Signal Iduna sowie der Schutzbrief der ARAG. Ein wenig teurer, aber ebenso gut in Sachen Leistungen schnitten zudem die entsprechenden Tarife der ERGO, der Bayerischen und der Allianz ab. Generell rĂ€t die Stiftung Warentest beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung darauf zu achten, dass wichtige Hilfen auch wirklich direkt im Leistungsumfang enthalten sind und nicht nur vermittelt werden.

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Kontaktloses Bezahlen mit ec-Karte: Sparkassen-Test erfolgreich

23. Februar 2013
cc by wikimedia/ Allegutennamen

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Im vergangenen Jahr hatten wir berichtet, dass die Sparkasse im Großraum Hannover ein Pilotprojekt zum kontaktlosen Zahlen mit ec- und Kreditkarten gestartet hat. Seit 2012 hatten Kunden die Möglichkeit die neue Form des bargeldlosen Bezahlens bei teilnehmenden HĂ€ndlern zu testen. Die aktuelle Bilanz dieses Tests fiel durchaus positiv aus.

1,2 Millionen Karten wurden im Rahmen des Politprojekts an Kunden der Sparkassen im Großraum Hannover verschickt. Diese sind mit der sogenannten NFC-Technologie ausgestattet, wodurch die entsprechenden Zahlungsdaten per Funk verschlĂŒsselt an das LesegerĂ€t ĂŒbertragen werden. Man muss beim Zahlen also die Karte nur noch kurz vor das GerĂ€t halten und sie nicht mehr hindurchziehen. Acht GroßhĂ€ndler und 50 EinzelhĂ€ndler mit 400 Filialen machten dies den Kunden möglich und das Ganze wurde wohl gut angenommen.

Diese Form des kontaktlosen Bezahlens funktioniert ĂŒber ein Guthaben, das bis zu 200 Euro aufgeladen werden kann. Möglich ist es bei kleineren BetrĂ€gen unter 20 Euro, bei höheren Summen greift die bisherige Methode mit PIN oder Unterschrift. Ähnlich handhaben dies auch die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard. Visas „Paywave“ wird weltweit bei teilnehmenden Partnern ermöglicht. Die Zahlung ist bis zu einer Summe von 25 Euro möglich, genauso wie bei „Paypass“ von Mastercard, bei dem kein zusĂ€tzliches Aufladen notwendig ist.

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Warteschleifen: Weiterhin zum Teil Hohe Kosten bei Telefon-Hotlines

19. Februar 2013
cc by flickr/ stefan.eissing

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Seit dem vergangenen September mĂŒssen bei Sonderrufnummern die ersten zwei Minuten in der Warteschleife kostenlos sein. Doch wie dies so oft der Fall ist, gibt es auch hier ein Schlupfloch, das einige Unternehmen ausnĂŒtzen um weiterhin krĂ€ftig an den TelefongebĂŒhren zu verdienen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion.

Dabei wurden 50 Service-Hotlines von zum Beispiel Mailanbietern, Reiseportalen, Fluggesellschaften und Handyanbietern unter die Lupe genommen. Besonders positiv fielen den Testern zum Beispiel die Hotlines der Deutschen Post und von Air Berlin auf, denn hier wurde die Warteschleife so kurz wie möglich gehalten.

Anders sieht dies jedoch offenbar bei dem E-Mail-Anbieter GMX aus, wo man fĂŒr sieben Minuten am Telefon ganze neun Euro zahlen mĂŒsse. Die lĂ€ngste Warteschleife hatte der Telefonanbieter Gigaset, wobei sich hier die Kosten mit 14 Cent die Minute in Grenzen halten wĂŒrden. Der Trick um weiterhin Kosten von den Kunden zu verlangen, bestehe darin, dass einige Unternehmen eine sogenannte nachgelagerte Warteschleife einsetzen. Sobald man zum Beispiel eine Ziffer eingibt um sein Anliegen zu konkretisieren, ist das GesprĂ€ch wieder kostenpflichtig und die neue Zwei-Minuten-Regelung fĂ€llt weg.

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Stiftung Warentest: Einige Banken verweigern Auskunft ĂŒber Dispozinsen

25. Oktober 2012
cc by flickr/ micora

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Seit langer Zeit monieren VerbraucherschĂŒtzer, dass die Dispozinsen in Deutschland viel zu hoch sind. Nach einer neuen Untersuchung verlangen die Banken im Schnitt 11,76 Prozent fĂŒr die eingerĂ€umte Überziehung des Girokontos. Dies stehe immer noch in keinem VerhĂ€ltnis. Besonders fiel den Testern jedoch negativ auf, dass offenbar viele Banken sich weigerten Auskunft ĂŒber die Höhe der verlangten Dispozinsen zu geben!

Als BegrĂŒndungen bekamen die Experten der Stiftung Warentest zum Beispiel zu hören, dass man Angst vor unwahren Aussagen der Konkurrenz habe und man selbst dann als zu teuer dastehe oder, dass die Stiftung Warentest nicht gut mit den Banken „umgehe“. Die Stichproben konnten die Tester nur machen, da freie Mitarbeiter die Höhe der Dispozinsen nachschauten.

Es gebe jedoch auch positive Beispiele von Geldinstituten, bei denen die Dispozinsen im grĂŒnen Bereich liegen, wie beispielsweise die VR-Bank Uckermark-Randow mit 4,50 Prozent oder die Deutsche Skatbank mit 5,25 Prozent. Zudem weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass Banken mit dem Begriff „eingerĂ€umte Überziehung“ den Dispokredit meinen, wohingegen die „geduldete Überziehung“ die Überziehung ĂŒber den Dispo hinaus bezeichnet, was in der Regel noch einmal satte vier bis sechs Prozent teurer ist!

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