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Versp├Ątete Bahncard und trotzdem erm├Ą├čigter Preis?

5. M├Ąrz 2013
cc by flickr/ Rauchbier

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Wohl fast jeder war schon einmal in der Situation gewisse Erm├Ą├čigungen gebucht zu haben, doch die entsprechenden Belege kommen einfach nicht zum erwarteten Termin. Was macht man in solch einer Situation? Schlie├člich hat man f├╝r entsprechende Leistungen bereits gezahlt! Mit einer deutlich zu sp├Ąt eintreffenden Bahncard musste sich das Amtsgericht M├╝nchen besch├Ąftigen.

In dem konkreten Fall hatte eine Frau eine Bahncard 50 bestellt und bereits bezahlt. Diese kam und kam nicht und war auch noch nicht da, als die vorl├Ąufige Bahncard zum Selbstausdrucken bereits abgelaufen war. Da die Kundin ja bereits bezahlt hatte, buchte sie ein Ticket zum erm├Ą├čigten Preis und zeigte die entsprechenden Belege beim Schaffner vor, dass sie auf ihre Bahncard 50 warte.

Dieser stufte sie jedoch als Schwarzfahrerin ein und verlangte den vollst├Ąndigen Fahrpreis von ihr. In der Regel haben Schwarzfahrer, die doch im Besitz eines g├╝ltigen Tickets sind, eine Woche Zeit, dieses bei der Deutschen Bahn nachzureichen. Daf├╝r zahlen sie eine Verwaltungsgeb├╝hr von sieben Euro. Die Kundin musste jedoch noch weitere Monate auf ihre Bahncard warten, so dass diese Frist weit ├╝berschritten war, bis sie die Karte vorlegen konnte.

Das Gericht beschloss am Ende, dass die Frau nichts f├╝r die deutliche Versp├Ątung bei der Zusendung der Bahncard k├Ânne. Sie habe f├╝r die Leistung bezahlt und das Eintreffen habe nicht in ihrem, sondern dem Ermessen der Deutschen Bahn gelegen. So muss die Kundin lediglich die sieben Euro Verwaltungsgeb├╝hr bezahlen.

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Kleingeld: Einzahlen, aber wie?

1. M├Ąrz 2013
cc by flickr/ micora

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Die wenigsten machen sich noch die M├╝he an der Kasse passend mit Kleingeld zu zahlen und so sammeln sich im Laufe der Zeit immer mehr M├╝nzen an. Doch wohin mit dem Berg an Kleingeld, denn schon lange nehmen viele Banken die M├╝nzen nicht mehr einfach so an.

Grunds├Ątzlich ist dies von Institut zu Institut unterschiedlich und kann dann wieder von der Filiale selbst abh├Ąngen, sofern die Hausbank ├╝ber eigene Filialen verf├╝gt. Bei den meisten Banken lassen sich M├╝nzen kostenlos dem Konto gutschreiben oder direkt in Scheine wechseln. Meist m├╝ssen die M├╝nzen jedoch vorher selbst sortiert und in M├╝nzrollen gewickelt werden. Das bereits berduckte Papier f├╝r diese Rolle holt man sich bei der Bank ab.

Wenige Filialen verf├╝gen ├╝ber Automaten, an denen man auch M├╝nzen einzahlen kann. Einige Geldinstitute nehmen die M├╝nzen auch lose an und schicken diese in einer speziellen T├╝te zur zentralen Z├Ąhlstelle. Alternativ wendet man sich an die Bundesbank, die ├╝ber 40 Filialen deutschlandweit betreibt. Hier kann das Geld lose abgegeben und in Scheine getauscht werden. Privatleute zahlen nichts, Gesch├Ąftskunden m├╝ssen bis zu einer gewissen Menge Geb├╝hren zahlen.

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Versicherung: Gesundheitsfragen stets korrekt beantworten!

28. Februar 2013
cc by flickr/ Sander van der Wel

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Wer zum Beispiel eine Berufsunf├Ąhigkeitsversicherung abschlie├čt, der muss im Vorfeld einige Gesundheitsfragen beantworten. Diese sollten Verbraucher auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und sie so korrekt und gewissenhaft wie m├Âglich beantworten, denn sonst riskiert man im Ernstfall seine Versicherungsleistungen. Immer wieder kommt es zu solchen Streif├Ąllen wie beispielsweise vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe.

In dem konkreten Fall hatte ein Bauschlosser und Lagerarbeiter 2001 eine Berufsunf├Ąhigkeitsversicherung abgeschlossen. Bei den Gesundheitsfragen gab er jedoch an, dass er in den letzten 10 Jahren an keiner Krankheit, gesundheitlichen St├Ârung oder an anderen Beschwerden gelitten hat. Er gab bei den Arztbesuchen lediglich eine Behandlung von ÔÇ×AnginaÔÇť an.

Tats├Ąchlich wurde er w├Ąhrend der 1990er Jahre jedoch mehrfach wegen durchaus ernster Beschwerden behandelt, dazu geh├Ârten unter anderem Schulterbeschwerden, ein Hexenschuss, eine Bindehautentz├╝ndung, eine H├Ąmorrhoidalthrombose sowie die Behandlung aufgrund eines festgestellten Belastungssyndroms.

Als er 2011 wegen Berufsunf├Ąhigkeit Leistungen aus der Versicherung beantragte, kamen all diese Erkrankungen und Beschwerden bei der Pr├╝fung heraus und die Auszahlung der Rente wurde abgelehnt. Die Richter sahen dies am Ende genauso wie der Versicherer: Das Verhalten des Mannes l├Ąge den Verdacht auf arglistige T├Ąuschung nahe. Das Argument, dass dieser sich nicht mehr an die Krankheiten erinnern k├Ânne, wurde so nicht akzeptiert.

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Kosten f├╝r zweiten Kontoauszug haben Grenzen

22. Februar 2013
cc by flickr/ micora

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F├╝r das Erstellen von Kontoausz├╝gen an sich d├╝rfen Banken keine Geb├╝hren verlangen. Verlegt ein Kunde jedoch den Kontoauszug und fordert nun von der Bank ein Duplikat, haben Geldinstitute die M├Âglichkeit auf diese Arbeit Geb├╝hren zu erheben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte sich bereits im vergangenen Jahr gegen zu hohe Geb├╝hren gewehrt. Nun bekamen die Verbrauchersch├╝tzer auch in einem anderen Fall vor dem Oberlandesgericht Frankfurt Recht.

Konkret hatte dabei die Commerzbank f├╝r die Erstellung eines zweiten Kontoauszugs 15 Euro verlangt. Die Verbrauchersch├╝tzer und auch die Richter hielten diesen Betrag f├╝r nicht angemessen.Eine Bank d├╝rfe ein Entgelt f├╝r die Erstellung solcher Duplikate verlangen, jedoch m├╝ssten sich diese an den tats├Ąchlichen Kosten orientieren und dienten nicht dazu, Gewinn zu machen. Noch kann die Commerzbank in Revision gehen.

Bereits im vergangenen Jahr war der Verbraucherzentrale Bundesverband aus gleichen Grund gegen die Sparkasse Paderborn vor Gericht gezogen. Das Landgericht Dortmund erkl├Ąrte auch hier die Geb├╝hren f├╝r zu hoch, da das Geldinstitut nicht nur die Kosten f├╝r die eigentliche Arbeit in das Entgelt eingerechnet hatte, sondern auch anteilig Zahlungen f├╝r unter anderem Geb├Ąudekosten, Werbeausgaben etc.

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Trojaner auf Sparkassen-Website

21. Februar 2013
cc by flickr/ pcsiteuk

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Zahlreiche Kunden bzw. m├Âgliche Kunden der Sparkasse k├Ânnten sich zu Beginn dieser Woche einen Trojaner eingefangen haben. Betroffen k├Ânnten rund 30.000 Personen sein, die am Montag, den 18. Februar 2013, auf der Website der Sparkasse unterwegs waren. IT-Experten hatten die gef├Ąhrlichen Trojaner jedoch offenbar fr├╝hzeitig erkannt und die Seite vom Netz genommen.

Konkret war von dem Virenbefall die Website sparkasse.de, auf der das Geldinstitut seine aktuellen Angebote bewirbt. Zu der entsprechenden Zeit h├Ątten rund 30.000 Menschen die Seite besucht. Diejenigen von ihnen, die keinen aktuellen oder aktiven Virenscanner auf ihrem Computer haben, k├Ânnten sich die Schadsoftware eingefangen haben.

Experten raten besagten Kunden dringend ein Virenschutzprogramm durchlaufen zu lassen und den m├Âglichen Trojaner auf dem Rechner zu beseitigen. Es m├╝ssen sich jedoch offenbar nicht alle Kunden der Sparkasse automatisch Sorgen machen. Einzelne Bank-Filialen und Online-Banking-Angebote seien nicht betroffen. Ebenso habe man keine Angriffe auf Homebanking-Programme beobachten k├Ânnen.

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