Archiv

Artikel Tagged ‘Tipps’

Elster: √Ąnderungen im Steuerbescheid nicht immer m√∂glich

3. Juli 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Bei seiner Steuererkl√§rung sollte man nat√ľrlich ganz genau arbeiten, denn m√∂gliche Fehler lassen sich nicht immer im Nachhinein korrigieren. So war es zum Beispiel in einem Fall, der vor dem Bundesfinanzhof landete und auf den der Neue Verband der Lohnsteuerhilfe hinweist.

Konkret ging es dabei um einen Mann, der seine Steuererkl√§rung wie im Vorjahr √ľber das elektronische Steuererkl√§rungsprogramm der Finanzverwaltung (Elster) abgegeben hatte. Im Nachhinein war ihm aufgefallen, dass er vergessen hatte Unterhaltsleistungen, die er an seine Lebensgef√§hrtin zahlte, die das gemeinsame Kind betreute, geltend zu machen. Dies wollte er nachtr√§glich tun, doch das zust√§ndige Finanzamt weigerte sich.

Der Mann erkl√§rte zun√§chst, dass er die Aufwendungen aus Unerfahrenheit nicht angegeben hatte. Sp√§ter sagte er, dass er es schlichtweg vergessen habe, da Elster sehr un√ľbersichtlich sei. Ein Fehler sei ihm auch sp√§ter nicht aufgefallen, da auf dem Ausdruck bei Elster nur die tats√§chlich angegeben Daten zusammengefasst werden.

Der Bundesfinanzhof war am Ende jedoch anderer Meinung: In der urspr√ľnglichen Steuererkl√§rung h√§tten wichtige Angaben gefehlt. Sowohl in der Anleitung zur Steuererkl√§rung als auch im Erkl√§rungsvordruck werden auf Unterhaltszahlungen hingewiesen. Zudem m√ľsse man Angaben zu entsprechenden Personen machen. Welche Werte der Ausdruck enthalte, sei unerheblich.

Steuern , ,

Steuern 2012: Viele Bescheide fehlerhaft

1. Juli 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Seit kurzem werden immer mehr Daten wie die der Krankenkassen oder der Arbeitgeber auf elektronischem Wege √ľbermittelt. Zudem findet die Steuererkl√§rung auf Papier in weiten Teile ein Ende. All diese Umstellungen f√ľhren aktuell dazu, dass zahlreiche Steuerbescheide f√ľr das Jahr 2012 fehlerhaft sind, wie der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine berichtet.

Steuerzahler sollten also ihre Bescheide f√ľr 2012 ganz genau pr√ľfen und nicht einfach abheften, denn oft muss man durch die Fehler zu viel bezahlen oder kann sogar noch etwas f√ľr sich herausholen. Aufgrund der neuen elektronischen √úbermittlung seien vor allem die Daten vom Arbeitgeber, der Krankenkasse, der Rentenkasse, des Jobcenters oder der Elterngeldstelle falsch.

Weichen die Daten, die √ľbermittelt wurden, von den Angaben in der Steuererkl√§rung ab, verwendet das Finanzamt in der Regel die elektronischen, fehlerhaften Daten. Zwar w√ľrden Steuerzahler dar√ľber informiert, dass abweichende Daten verwendet wurden, jedoch machen sich nur wenige die M√ľhe den Bescheid komplett durchzusehen. Doch genau dies sollte man zur Sicherheit tun! Hat man einen Fehler entdeckt, sollte man innerhalb von vier Wochen schriftlich Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Zudem informiert man am besten die Stelle, die die fehlerhaften Daten √ľbermittelt hat, wenn dies der Fall war.

Steuern , , ,

Banksparverträge: Vertrag kritisch hinterfragen

28. Juni 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Viele Deutsche haben vor Jahren Banksparvertr√§ge abgeschlossen, die damals noch gute Zinsen von vier Prozent oder mehr boten. Damit die Kunden die langen Laufzeiten von 20 oder 25 Jahren durchhalten, wurden Bonuszinsen in Aussicht gestellt. Verbrauchersch√ľtzer raten aktuell allen Bankkunden, bei denen die Banksparvertr√§ge demn√§chst auslaufen, die Vertragsklauseln kritisch zu pr√ľfen.

Die Banken r√§umen sich dort in der Regel ein, die Zinsen des entsprechenden aktuellen Zinsniveaus anzupassen. Dies ist ihr gutes Recht, jedoch geschieht dies in vielen F√§llen leider durchaus willk√ľrlich und zum Vorteil der Banken. Oft werden Zinsen einem sinkenden Niveau deutlich rascher angepasst als einem steigenden. Dies sei laut Experten nicht rechtens.

Ein kritischer Blick in den Vertrag kann sich f√ľr Verbraucher also durchaus lohnen. Klauseln mit dem Zusatz ‚Äězur Zeit‚Äú seien zum Beispiel anfechtbar. Die Banken m√ľssen zudem einen nachvollziehbaren Referenzzins nennen. Das Verh√§ltnis von Spar- und Referenzzins muss die ganze Laufzeit √ľber gleich bleiben. Kunden haben das Recht, die Bank aufzufordern die entsprechenden Zinsanpassungen zu erkl√§ren. Oft k√∂nnten Kunden auf Nachzahlungen hoffen. Leider f√ľrht der Weg dahin oft √ľber das Gericht oder den zust√§ndigen Ombudsmann.

Banken , , , ,

Hochwasser in Deutschland: Sch√§den unverz√ľglich der Versicherung melden!

3. Juni 2013
 Quelle: Wikimedia

Quelle: Wikimedia

Seit einigen Tagen spitzt sich in vielen Teilen Deutschlands die Hochwasser-Lage immer mehr zu. So manch einer spricht bereits von einem neuen ‚ÄěJahrhunderthochwasser‚Äú. Auch wenn es angesichts der aktuellen Situation nicht ganz einfach ist: Betroffene sollten unbedingt schnell handeln und alle Sch√§den umgehend der Versicherung melden.

Eine Hausratversicherung kommt f√ľr Sch√§den an beweglichen Gegenst√§nden in den eigenen vier W√§nden auf. Die Wohngeb√§udeversicherung √ľbernimmt die Kosten f√ľr Sch√§den am Haus selbst. In beiden F√§llen ist bei Hochwasser jedoch eine zus√§tzliche Elementarschadenversicherung notwendig.

Sch√§den sollten von den Betroffenen am besten so gut wie m√∂glich dokumentiert werden. Fotos, Videos und auch Nachbarn als Zeugen dienen der Beweissicherung. Kaputte Gegenst√§nde sollten also auf keinen Fall weggeworfen werden und Reparaturen nach M√∂glichkeit erst nach Abnahmen durch die Versicherung vorgenommen werden. Um sp√§ter beweisen zu k√∂nnen, dass man den Schaden auch wirklich unverz√ľglich gemeldet hat, eignet sich am besten der postalische Weg. Wichtig dabei ist ein Einschreiben mit R√ľckschein zu nutzen. Ein Telefonanruf l√§sst sich im Nachhinein nur schwer nachweisen!

Versicherung , ,

Stiftung Warentest: Senioren-Unfallversicherung im Test

24. Mai 2013
cc by flickr/ Ed Yourdon

cc by flickr/ Ed Yourdon

Nach einem schweren Unfall sind die meisten froh, wenn sie gut versichert sind. Besonders schwer trifft es hier jedoch in der Regel ältere Menschen, die womöglich auch noch alleinstehend sind. Hier kann eine spezielle Senioren-Unfallversicherung Sinn machen. Die Stiftung Warentest hat sich 32 verschiedene Tarife verschiedener Anbieter näher angesehen.

Als Basis f√ľr den Test diente ein Leistungs-Mindestumfang, den jedes gute Angebot umfassen sollte. Dazu geh√∂ren in den Augen der Stiftung Warentest zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen und bei der K√∂rperpflege, ein Essensservice sowie regelm√§√üige Begleitungen zum Arzt. All dies sollte f√ľr einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeboten werden. Einige Tarife w√ľrden jedoch noch weitere Leistungen wie etwa die Betreuung der Haustiere mit einschlie√üen.

Am Ende √ľberzeugten f√ľnf Tarife die Experten. Besonders gut und gleichzeitig g√ľnstig waren der Tarif ‚ÄěExklusiv-Aktiv‚Äú der Signal Iduna sowie der Schutzbrief der ARAG. Ein wenig teurer, aber ebenso gut in Sachen Leistungen schnitten zudem die entsprechenden Tarife der ERGO, der Bayerischen und der Allianz ab. Generell r√§t die Stiftung Warentest beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung darauf zu achten, dass wichtige Hilfen auch wirklich direkt im Leistungsumfang enthalten sind und nicht nur vermittelt werden.

Versicherung , , , ,