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Artikel Tagged ‘Umfrage’

Surf-Geschwindigkeit: Bundesnetzagentur misst noch einmal

26. Juli 2013
cc by flickr/ Vibrant Spirit

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Wie vor wenigen Monaten berichtet, hatte die Bundesnetzagentur mit Hilfe von rund einer Viertelmillionen Internet-Nutzer gemessen, ob die Anbieter die Geschwindigkeits-Versprechen beim Surfen auch einhalten. Heraus kam, dass die Anbieter deutlich schnellere Verbindungen versprechen als sie in der Praxis einhalten. Die Bundesnetzagentur m√∂chte nun pr√ľfen, ob sich beim Breitbandanschluss etwas ver√§ndert hat.

Bis zum Jahresende haben Kunden die Möglichkeit, hier ihren Breitbandanschluss testen zu lassen und sehen wie schnell er wirklich ist. Die Messdaten werden dabei alle vollständig dargestellt. Die Ergebnisse fließen in die Studie der Bundesnetzagentur ein.

Bei der letzten Studie zeigte sich, dass Daten oft deutlich langsamer √ľbertragen werden, als die in der Werbung angegebenen Maximalgeschwindigkeiten. Zudem wurde moniert, dass fast alle Anbieter flexible Angaben zur nutzbaren Bandbreite machen. Kunden m√ľssten hier genauer und verst√§ndlicher informiert werden. Die Bundesnetzagentur fordert au√üerdem, dass Anbieter K√ľndigungsrechte und Entsch√§digungsanspr√ľche deutlicher kommunizieren sollten.

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Schufa: Junge Leute zahlen Kredite vorbildlich zur√ľck

17. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Anzahl der jungen Menschen, die sich in Deutschland verschulden, steigt seit Jahren immer weiter an. Die Auskunftei Schufa h√§lt dies jedoch nach aktuellen Angaben nicht f√ľr Grund zur Sorge, denn laut einer von der Schufa in Auftrag gegebenen GfK-Umfrage zahlen fast alle jungen Leute ihre Kredite vorbildlich zur√ľck.

Knapp jeder f√ľnfte Deutsche im Alter von 18 oder 19 Jahren nimmt f√ľr die ersten gro√üen Anschaffungen wie Auto oder M√∂bel einen Kredit auf. 96,6 Prozent haben laut der Studie kein Problem mit der R√ľckzahlung. Bei den 18. bis 24-J√§hrigen liegt der Durchschnitt in Sachen Tilgung des Kredits bei 97,5 Prozent. Je √§lter die Menschen werden um so h√∂her sind die Kredite, die sie aufnehmen: Lag 2012 bei den 18- und 19-J√§hrigen der Schnitt bei 3.663 Euro pro Person, so nahmen die 20- bis 24-J√§hrigen bereits 4.779 Euro auf.

Die h√∂chsten Kreditsummen finden sich bei den 55- bis 59-J√§hrigen. Sie liegen bei 9.066 Euro pro Person. Im Vergleich zu 2011 war die Kredith√∂he insgesamt um 7,2 Prozent gestiegen! Die Studie zeigt auch, dass die meisten jungen Menschen nach eigenen Angaben gut mit ihrem Geld auskommen. Jeder Zehnte hat dabei Schwierigkeiten. 44 Prozent halten Geldanlagem√∂glichkeiten f√ľr zu komplex und nur 30 Prozent f√ľhlen sich in finanziellen Dingen gut informiert. Zu der Studie muss man jedoch sagen, dass die Statistik weder Dispokredite noch Verbindlichkeiten wie Handy-Vertr√§ge mit einbezogen hat…

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen kein Vertrauen in Banken

8. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Im Zuge der Finanzkrise und aktueller Ereignisse wie der Lage Griechenlands oder den Problemen auf Zypern glauben die meisten Deutschen nicht mehr wirklich daran, dass ihre Spareinlagen wirklich sicher sind. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des ‚ÄěHandelsblatts‚Äú.

59 Prozent der Befragten glauben demnach nicht an das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Spareinlagen in Deutschland sicher seien. Besonders weit verbreitet ist diese Haltung bei den 18- bis 29-J√§hrigen. Hier schenken 65 Prozent der Kanzlerin kein Vertrauen mehr. Noch weniger vertrauensvoll ist jedoch die Haltung der Banken gegen√ľber:

75 Prozent gaben an, dass sie nicht der Meinung seien, dass die Banken ihre Einlagen fair verzinsen w√ľrden. 53 Prozent stimmten der Aussage zu, dass man angesichts der niedrigen Zinsen von einer schleichenden Enteignung sprechen k√∂nne. Am sichersten sind laut den Befragten Geldanlagen wie Immobilien (65 Prozent) oder Gold (45 Prozent). Sparkonten halten nur noch 28 Prozent f√ľr sicher, nur 16 Prozent w√ľrden ihr Geld in Bundesanleihen und nur elf Prozent in Aktien anlegen.

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Umfrage: Viele w√ľrden Pflegekraft illegal besch√§ftigen

31. Januar 2013
cc by wikimedia/ Blogotron

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Wir Deutschen werden immer √§lter und gleichzeitig reicht bei vielen die gesetzliche und auch private Pflegeversicherung nicht mehr aus um f√ľr eine ausreichende Vorsorge im Alter aufzukommen. In immer mehr Familien wird daher das Pflegen von Angeh√∂rigen wieder ein wichtiges Thema und auch die Gedanken dar√ľber, wie man f√ľr sich selbst im Ernstfall vorsorgt.

Immer mehr Menschen holen sich in diesem Zusammenhang Hilfe aus dem Ausland wie zum Beispiel aus Polen oder Rum√§nien. Diese Pflegekr√§fte sind in der Regel g√ľnstiger und so manch einer besch√§ftigt seine Pflegekraft schwarz. Laut einer Umfrage der DKV Deutsche Krankenversicherung w√§re jeder vierte Deutsche bereit, eine Pflegekraft illegal f√ľr sich arbeiten zu lassen. Schon jetzt ist dies Sch√§tzungen zufolge in 60.000 bis 100.000 Haushalten der Fall.

58 Prozent lehnen hingegen Schwarzarbeit in diesem Bereich ab. Interessanterweise scheinen die Skrupel mit h√∂herem Bildungsgrad abzunehmen. Sprechen sich 68 Prozent der Hauptschulabsolventen gegen eine illegale Besch√§ftigung von Pflegekr√§ften aus, sind es bei den Menschen mit Abitur nur 51 Prozent. Generell k√∂nnen sich 58 Prozent der Arbeitnehmer vorstellen, ihren Job f√ľr eine Weile zu unterbrechen um Angeh√∂rige zu pflegen. 62 Prozent der Frauen w√§ren dazu bereit und 55 Prozent der M√§nner.

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√úberschuldung: Arbeitslosigkeit und unwirtschaftliches Verhalten

24. Januar 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Laut neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes war Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 der Hauptgrund daf√ľr, dass Privatpersonen mit Schulden zu k√§mpfen hatten. Gro√üe Sorgen macht Experten jedoch auch, dass besonders viele junge Menschen unwirtschaftlich Handeln und deutlich √ľber ihre Verh√§ltnisse leben. Meist liege dies daran, dass diese bereits als Kinder nicht den richtigen Umgang mit Geld gelernt h√§tten.

27 Prozent aller Menschen, die im Jahr 2011 eine Schuldnerberatungsstelle aufgesucht haben, waren in diese Situation aufgrund von dem Verlust des Arbeitsplatzes geraten. Bei 14 Prozent sei dies auf eine Trennung, Scheidung oder den Tod des Partners zur√ľckzuf√ľhren. Zw√∂lf Prozent nannten Sucht, Erkrankung oder einen Unfall als Grund, elf Prozent unwirtschaftliche Haushaltsf√ľhrung und acht Prozent eine gescheiterte Selbstst√§ndigkeit.

Acht Prozent aller, die sich an eine Schuldnerberatung wenden mussten, waren noch keine 25 Jahre alt. Hier war mit 29 Prozent ebenfalls Arbeitslosigkeit der Hauptausl√∂ser, aber auch f√ľr ganze 21 Prozent unwirtschaftliche Haushaltsf√ľhrung. So h√§tten junge Menschen sogar deutlich h√§ufiger Schulden bei zum Beispiel Telefonanbietern als bei Geldinstituten!

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