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Die drohende Insolvenz einer GmbH – wie kann sie abgewendet werden?

12. August 2014
cc by flickr/ Images_of_Money

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Es gibt immer wieder Situationen innerhalb eines Unternehmens, die Zahlungsschwierigkeiten mit sich bringen k√∂nnen. Hier k√∂nnen Sie zum Beispiel daran denken, dass ein Kunde einen gr√∂√üeren Betrag nicht zahlen kann. Ebenfalls kann sich eine allgemein negative Auftragslage sehr nachteilig auf die F√ľhrung eines Unternehmens auswirken. Nat√ľrlich k√∂nnen Sie in einem solchen Fall √ľberlegen, Insolvenz anzumelden. Dies sollten Sie aber nur tun, wenn Sie davon √ľberzeugt sind, dass es keine anderen M√∂glichkeiten zur L√∂sung gibt. In vielen F√§llen werden Sie aber nicht dazu in der Lage sein, eine solche Lage richtig einzusch√§tzen. Sie sollten sich daher an Experten wenden, die Ihnen neben der Anmeldung der Insolvenz andere L√∂sungsm√∂glichkeiten aufzeigen k√∂nnen.

Mit dem richtigen Partner die drohende Insolvenz einer GmbH abwenden

Wenn Sie einen guten Partner haben, kann Ihnen dieser auch in einer scheinbar ausweglosen Situation viele M√∂glichkeiten aufzeigen. So kann es zum Beispiel machbar sein, die Kosten der GmbH zu senken. Dies kann durch einen Abbau des Personals erfolgen. Ebenso k√∂nnen Sie durch einen g√ľnstigeren Einkauf kosten sparen. Auch die Kosten f√ľr Pacht und Miete k√∂nnen unter Umst√§nden gesenkt werden. Ein guter Partner kann Ihnen hier einen Plan aufstellen, den Sie einfach befolgen m√ľssen. Wenn Sie selbst Forderungen haben, k√∂nnen Ihnen Profis auch dabei helfen, diese einzutreiben. Bei gro√üen Au√üenst√§nden kann auf diese Weise sehr viel Geld in die GmbH einflie√üen. Dies ist auch dann von Vorteil, wenn es in regelm√§√üigen Raten geschieht.

Auf welchen Partner kann ich bei Zahlungsschwierigkeiten zur√ľckgreifen?

In vielen F√§llen kann es sich auch als positiv erweisen, wenn Sie mit Ihren Schuldnern Kontakt aufnehmen. Oft k√∂nnen L√∂sungen gefunden werden, die eine drohende Insolvenz der GmbH vermeiden k√∂nnen. Geeignete Leute k√∂nnen hier Vertr√§ge und Vergleiche aufsetzen, die f√ľr Sie von Vorteil sind. Hier spielt die Erfahrung eine gro√üe Rolle. Gesellschaften wie beispielsweise Pacemark haben in dem Bereich das n√∂tige Know-How.

Das Problem Zahlungsschwierigkeiten kann von vielen Seiten gel√∂st werden. Geeignete Fachleute k√∂nnen Ihnen alle m√∂glichen Wege aufzeigen. Nach einiger Zeit k√∂nnen Sie die GmbH m√∂glicherweise mit Erfolg weiterf√ľhren. Sie werden nicht mehr an die Insolvenz denken.

Schulden, Unternehmensfinanzierung , , , , , ,

Arbeitgeber-Tipps: Neuerungen bei Lohnsteuer und Sozialversicherung 2014

27. März 2014
cc by wikimedia / Reinhold Gerstetter

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F√ľr Unternehmen aller Art sind Gesetzes√§nderungen von gro√üer Bedeutung. Insbesondere um finanzielle und arbeitsrechtliche Komplikationen zu vermeiden, sollten Arbeitgeber sich stets √ľber die f√ľr sie relevanten Novellen informieren. Schon seit Beginn des Jahres 2014 gelten einige √Ąnderungen hinsichtlich der Lohnsteuer und der Sozialversicherung. Zahlreiche Infoportale im Internet geben detaillierte Hinweise zu den √Ąnderungen im Sozialversicherungs- und Steuerrecht. Eine knappe Zusammenfassung folgt in diesem Artikel.

Vorverlegung der Jahresmeldung

Zun√§chst wurde der Abgabetermin f√ľr die sogenannte Jahresmeldung vorverlegt. Der Grund sind Ver√§nderungen in der √úbermittlungs- und Datenerfassungsverordnung. Statt am 15. April muss die Meldung nun bereits bis zum 15. Februar eingereicht werden.

An diesem Termin muss der Krankenkasse das im Kalenderjahr 2013 erwirtschaftete Arbeitsentgelt gemeldet werden. Hierbei spielt insbesondere die korrekte Einordnung der Entgeltbetr√§ge eine gro√üe Rolle. Folgende Dinge sind f√ľr die betroffenen Arbeitgeber entscheidend:

Gleitzonenregelung

Mitarbeiter mit Gleitzonen bekommen ihre Verg√ľtung nach der entsprechenden Formel berechnet. Verzichten die Arbeitnehmer auf diese Regelung bei der Bemessung ihrer rentenversicherten Beitr√§ge, muss in der Jahresmeldung ihr komplettes (Brutto-) Arbeitsentgelt dokumentiert sein.

Minijobber

Auch die sogenannten Minijobber sind nun in der Rentenversicherung versicherungspflichtig. Wie allgemein bekannt kann ihre Verg√ľtung h√∂chstens 450 Euro pro Monat betragen. In der Jahresmeldung m√ľssen als Mindestbemessungsgrundlage 175 Euro/ Monat angegeben werden.

Doch wie Gleitzonen-Mitarbeiter können auch Minijobber sich von der Regelung befreien lassen. Dann muss der Arbeitgeber wiederum die tatsächlich erwirtschafteten Summen in der Jahresmeldung eintragen.

Aushilfen

Auch Aushilfen m√ľssen in die Jahresmeldung integriert werden. Bei ihnen m√ľssen nur f√ľr die Unfallversicherung die tats√§chlichen Eink√ľnfte √ľbermittelt werden. Ansonsten besteht f√ľr sie keine Beitragspflicht. Dies bedeutet, dass ansonsten als beitragspflichtiges Entgelt 0 Euro eingetragen werden m√ľssen.

Weitere Mitarbeiter

Der Arbeitgeber muss f√ľr jeden Arbeitnehmer das rentenversicherungspflichtige (Brutto-) Gehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und der Arbeitslosenversicherung angeben. Dabei unterscheidet sich die Bemessungsgrenze seit der deutschen Einigung immer noch. In Ostdeutschland liegt sie bei 58.800 Euro, im Westen bei 69.600 Euro.

ELStAM

Die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale, kurz ELStAM, werden im Zuge des B√ľrokratieabbaus durch den Gesetzgeber ab 2014 Pflicht. Grunds√§tzlich soll so Zeit und Geld gespart werden. Es reduziert vor allem die Nutzung von Papier massiv. Dennoch sollte man Papierdokumente vor Ablauf des Jahres 2014 noch nicht entsorgen.

F√ľr den Abruf der ELStAM ben√∂tigt man neben dem Geburtsdatum seiner Arbeitnehmer und deren Steueridentifikationsnummer auch die Angabe, ob sie ihre Besch√§ftigung im Haupt- oder im Nebenverh√§ltnis aus√ľben.

Sachbezugswerte

Bei Jugendlichen, Auszubildenden, aber auch bei erwachsenen Mitarbeitern gelten ab 2014 ge√§nderte Sachbezugswerte f√ľr Verpflegung und Unterbringung. Monatlich stehen hier f√ľr das Fr√ľhst√ľck statt wie im vorherigen Jahr 48 nun 49 Euro fest. Der Satz f√ľr das Mittagessen wurde gegen√ľber 2013 um zwei Euro auf 90 Euro erh√∂ht. Der komplette Bezugswert im Monat betr√§gt nun 224 Euro. Au√üerdem steigt der Wert f√ľr eine unentgeltlich √ľberlassene Unterkunft um f√ľnf Euro auf 221 Euro.

Beitragsbemessungsgrenzen

Grunds√§tzlich steigt der Beitrag, je h√∂her die Eink√ľnfte liegen. Das Unternehmen bezahlt dabei die H√§lfte der Beitr√§ge. Die Bemessungsgrenzen der Beitr√§ge beziehen sich sowohl auf Kranken- oder Pflegeversicherung wie auf Renten- und Arbeitslosenversicherung.

K√ľnstlersozialabgabe

Zum Schluss sollten Arbeitgeber noch den Anstieg der K√ľnstlersozialabgabe auf 5,2 Prozent (vorher: 4,1 Prozent) beachten. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die K√ľnstlersozialkasse (KSK) keinen Zahlungseingang √ľberpr√ľft, der auf alle Einkommen berechnet werden muss. Die KSK setzt aber auf der Grundlage der 2013 angegebenen Entgelth√∂he die im Voraus zu leistenden Zahlungen f√ľr √úbersetzer, Autoren, Grafiker oder Web-Designer fest.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass geeignete Software f√ľr Buchhaltung, Controlling oder Steuererkl√§rung vielen Unternehmen die Handhabung ihrer Finanzen erleichtert. Die hier erl√§uterten Novellen werden dabei durch Aktualisierungen automatisch integriert, was dem Arbeitgeber Zeit, Personal und letztendlich auch Geld spart.

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Karriere in der Finanz- und Versicherungsbranche

23. Dezember 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer in finanziellen Dingen ber√§t, ist ein Finanzdienstleister. Was genau gemacht wird, wird damit nicht klar definiert. Ein kurzer Blick in das Gesetz hilft weiter, da der Begriff sehr umfassend ist. Im weitesten Sinne erbringen Finanzdienstleister Dienstleistungen in finanziellen Angelegenheiten. Der Finanzdienstleister kann jede nat√ľrliche Person sein mit entsprechender Ausbildung, aber auch jede Bank.

Vielfältige Betätigungsbereiche

Der ¬ß 1a des Kreditgesetzes ordnet Finanzleistungen den Dienstleistungen von Finanzdienstleistungsinstituten zu. Soweit sollte das erst mal klar sein. Es geht um Geld ‚Äď meist um das Geld der B√ľrger. Dabei legt das Gesetz nicht eindeutig fest, was ein Finanzdienstleister macht. Da die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich gesch√ľtzt ist, steht sie f√ľr eine Vielzahl von Aktivit√§ten. Allgemein lassen sich unter dem Begriff Finanzdienstleister alle √ľblichen Bankgesch√§fte einordnen. Nach dem Gesetz geh√∂rt auch die Anlagenberatung und Anlagenvermittlung dazu.
Doch in der Praxis ist das Betätigungsfeld der Finanzdienstleister weitaus größer und umfassender als man denkt.

Es gibt Finanzdienstleister, die durch ihre angebotenen Dienstleistungen dem Kreditwesengesetz, Investmentgesetz oder Wertpapierhandelsgesetz unterliegen. Die Gesch√§fte und Aktivit√§ten werden in eingeschr√§nkten Ma√üen von der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gepr√ľft oder genehmigt. Bestimmte Finanzdienstleister unterliegen gesetzlichen Vorschriften. Zum Beispiel reguliert ¬ß 34d GewO in Verbindung mit der Versicherungsvermittlungsordnung, dass sich Versicherungsvermittler einer Sachkundepr√ľfung unterzogen haben m√ľssen und gleichzeitig m√ľssen sie im Vermittlerregister eingetragen sein.
Eine andere Art von Finanzdienstleistern sind nach ¬ß 34c GewO die Anlagenberater. Sie vermitteln Darlehnsvertr√§ge oder Investmentanteile und bed√ľrfen der Erlaubnis der zust√§ndigen Beh√∂rde. Im √úbrigem gilt das ebenfalls f√ľr Finanzdienstleister, die im Versteigerungs- oder Pfandleihgewerbe t√§tig sind.

Insgesamt ist das Arbeitsfeld der Finanzdienstleister sehr umfangreich und interessant. Es gibt gute Jobs und Aufstiegschancen weltweit.
Ein Tipp f√ľr den Berufseinstieg ist z.B. www.tecis-karriere.de

Karriere als Finanzdienstleister

Wer es beruflich weit bringen will, hat beste Chancen bei renommierten Unternehmen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Bereich Finanzen oder Versicherungen. Es gibt interessante sowie gut bezahlte Positionen in Bezug auf den Verkauf von Versicherungen und der Finanzberatung im Innen- oder Außendienst. Gefragt sind hoch motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter mit folgenden Eigenschaften:

РKommunikationsstärke
– √úberzeugungskraft
– Zielstrebigkeit
РTeamfähig
РFlexibilität und
– Engagement

Ausgestattet mit diesen Voraussetzungen er√∂ffnen sich viele M√∂glichkeiten f√ľr eine T√§tigkeit im Bereich der Finanzwirtschaft.

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DropShipping: Der Weg zum zuverlässigen Lieferanten

22. März 2013
Quelle: dropshipping.de

Quelle: dropshipping.de

Wer sich als Online-H√§ndler f√ľr das DropShipping-Modell entscheidet, der spart sich unter anderem Zeit und Geld f√ľr Lager, Versand und Co., denn der eigentliche Lieferauftrag geht direkt an einen Gro√üh√§ndler, der die Ware an den Kunden schickt. Als Verk√§ufer vermittelt man quasi nur zwischen Kunden und Lieferant. Um so wichtiger ist nat√ľrlich bei diesem Gesch√§ftsmodell, dass die Gro√üh√§ndler auch wirklich zuverl√§ssig sind.

Die Suche nach einem entsprechenden Geschäftspartner kann sich also am Anfang durchaus schwierig gestalten, vor allem weil viele Lieferanten nicht offen damit werben, dass sie DropShipping anbieten. Wer bereits im Online-Handel aktiv ist, sollte also ruhig seine bisherigen Lieferanten fragen, ob sie dieses Prinzip anbieten oder dieses vielleicht in ihr Angebot mit aufnehmen wollen.

Ansonsten bleibt einem nat√ľrlich die Recherche im Internet: Entweder man kontaktiert jeden potentiellen H√§ndler einzeln und fragt nach DropShipping oder man nutzt direkt die Datenbank des Portals dropshipping.de. Hier finden sich zahlreiche DropShipping Gro√üh√§ndler aus Deutschland, die in verschiedene Kategorien aufgeteilt sind.

Generell sollte man seine Lieferanten nat√ľrlich mit gro√üer Sorgfalt ausw√§hlen, denn kommt die Ware zu sp√§t beim Kunden an, ist sie fehlerhaft oder verschmutzt, wirkt sich dies auf einen als Verk√§ufer aus!

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Erfahrungen im Bereich DropShipping

12. März 2013
Quelle: dropshipping.de

Quelle: dropshipping.de

Wir haben uns an dieser Stelle bereits das eine oder andere Mal mit dem Handelsprinzip des sogenannten DropShippings besch√§ftigt. Dieses wird im Netz immer beliebter, da die H√§ndler sich nicht selbst um Lagerung und Versand der Ware k√ľmmern m√ľssen, sondern nur als eine Art Mittelsmann zwischen Kunden und Lieferanten auftreten. Ein Prinzip mit vielen Vorteilen, aber wie immer auch durchaus mit Nachteilen.

Auf der Website dropshipping.de kann man derzeit ein Interview mit Alexander Hupe von endlichzuhause.de lesen, der √ľber seine Erfahrungen im Bereich DropShipping berichtet. Vor allem lesenswert f√ľr alldiejenigen, die ebenfalls √ľber die Umstellung auf dieses System nachdenken.

Hupe startete seinen Shop f√ľr Wohnartikel im Jahr 2005 als reines Hobby. Das Unternehmen wurde gr√∂√üer und so wird endlichzuhause.de seit 2007 in Vollzeit betrieben. Im ersten Vollzeit-Jahr packte das Unternehmen noch selbst und hatte immer wieder mit l√§ngeren Lieferzeiten zu k√§mpfen, da sie die Ware aufgrund von mangelndem Platz oft erst nach der Bestellung des Kunden beim Lieferanten orderten. Daraus entstand ein enormer Aufwand, der irgendwann kaum mehr zu schaffen war. Aus diesem Grund stellte Hupe 2008 sein Unternehmen auf DropShipping um.

Im Interview berichtet der Unternehmer √ľber die vielen Vorteile von DropShipping wie dem Sparen von Ressourcen wie Verpackungsmittel, Verpackungstechnik, Lagerraum oder Personal. Gleichzeitig weist er aber auch auf m√∂gliche Nachteile hin wie der nicht zu untersch√§tzende technische Aufwand oder die Abh√§ngigkeit von Lieferanten. Hier kann man das interessante Interview nachlesen…

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