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Artikel Tagged ‘Versicherungen’

Karriere in der Finanz- und Versicherungsbranche

23. Dezember 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer in finanziellen Dingen ber√§t, ist ein Finanzdienstleister. Was genau gemacht wird, wird damit nicht klar definiert. Ein kurzer Blick in das Gesetz hilft weiter, da der Begriff sehr umfassend ist. Im weitesten Sinne erbringen Finanzdienstleister Dienstleistungen in finanziellen Angelegenheiten. Der Finanzdienstleister kann jede nat√ľrliche Person sein mit entsprechender Ausbildung, aber auch jede Bank.

Vielfältige Betätigungsbereiche

Der ¬ß 1a des Kreditgesetzes ordnet Finanzleistungen den Dienstleistungen von Finanzdienstleistungsinstituten zu. Soweit sollte das erst mal klar sein. Es geht um Geld ‚Äď meist um das Geld der B√ľrger. Dabei legt das Gesetz nicht eindeutig fest, was ein Finanzdienstleister macht. Da die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich gesch√ľtzt ist, steht sie f√ľr eine Vielzahl von Aktivit√§ten. Allgemein lassen sich unter dem Begriff Finanzdienstleister alle √ľblichen Bankgesch√§fte einordnen. Nach dem Gesetz geh√∂rt auch die Anlagenberatung und Anlagenvermittlung dazu.
Doch in der Praxis ist das Betätigungsfeld der Finanzdienstleister weitaus größer und umfassender als man denkt.

Es gibt Finanzdienstleister, die durch ihre angebotenen Dienstleistungen dem Kreditwesengesetz, Investmentgesetz oder Wertpapierhandelsgesetz unterliegen. Die Gesch√§fte und Aktivit√§ten werden in eingeschr√§nkten Ma√üen von der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gepr√ľft oder genehmigt. Bestimmte Finanzdienstleister unterliegen gesetzlichen Vorschriften. Zum Beispiel reguliert ¬ß 34d GewO in Verbindung mit der Versicherungsvermittlungsordnung, dass sich Versicherungsvermittler einer Sachkundepr√ľfung unterzogen haben m√ľssen und gleichzeitig m√ľssen sie im Vermittlerregister eingetragen sein.
Eine andere Art von Finanzdienstleistern sind nach ¬ß 34c GewO die Anlagenberater. Sie vermitteln Darlehnsvertr√§ge oder Investmentanteile und bed√ľrfen der Erlaubnis der zust√§ndigen Beh√∂rde. Im √úbrigem gilt das ebenfalls f√ľr Finanzdienstleister, die im Versteigerungs- oder Pfandleihgewerbe t√§tig sind.

Insgesamt ist das Arbeitsfeld der Finanzdienstleister sehr umfangreich und interessant. Es gibt gute Jobs und Aufstiegschancen weltweit.
Ein Tipp f√ľr den Berufseinstieg ist z.B. www.tecis-karriere.de

Karriere als Finanzdienstleister

Wer es beruflich weit bringen will, hat beste Chancen bei renommierten Unternehmen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Bereich Finanzen oder Versicherungen. Es gibt interessante sowie gut bezahlte Positionen in Bezug auf den Verkauf von Versicherungen und der Finanzberatung im Innen- oder Außendienst. Gefragt sind hoch motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter mit folgenden Eigenschaften:

РKommunikationsstärke
– √úberzeugungskraft
– Zielstrebigkeit
РTeamfähig
РFlexibilität und
– Engagement

Ausgestattet mit diesen Voraussetzungen er√∂ffnen sich viele M√∂glichkeiten f√ľr eine T√§tigkeit im Bereich der Finanzwirtschaft.

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Versicherung: Gesundheitsfragen stets korrekt beantworten!

28. Februar 2013
cc by flickr/ Sander van der Wel

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Wer zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, der muss im Vorfeld einige Gesundheitsfragen beantworten. Diese sollten Verbraucher auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und sie so korrekt und gewissenhaft wie möglich beantworten, denn sonst riskiert man im Ernstfall seine Versicherungsleistungen. Immer wieder kommt es zu solchen Streifällen wie beispielsweise vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe.

In dem konkreten Fall hatte ein Bauschlosser und Lagerarbeiter 2001 eine Berufsunf√§higkeitsversicherung abgeschlossen. Bei den Gesundheitsfragen gab er jedoch an, dass er in den letzten 10 Jahren an keiner Krankheit, gesundheitlichen St√∂rung oder an anderen Beschwerden gelitten hat. Er gab bei den Arztbesuchen lediglich eine Behandlung von ‚ÄěAngina‚Äú an.

Tats√§chlich wurde er w√§hrend der 1990er Jahre jedoch mehrfach wegen durchaus ernster Beschwerden behandelt, dazu geh√∂rten unter anderem Schulterbeschwerden, ein Hexenschuss, eine Bindehautentz√ľndung, eine H√§morrhoidalthrombose sowie die Behandlung aufgrund eines festgestellten Belastungssyndroms.

Als er 2011 wegen Berufsunf√§higkeit Leistungen aus der Versicherung beantragte, kamen all diese Erkrankungen und Beschwerden bei der Pr√ľfung heraus und die Auszahlung der Rente wurde abgelehnt. Die Richter sahen dies am Ende genauso wie der Versicherer: Das Verhalten des Mannes l√§ge den Verdacht auf arglistige T√§uschung nahe. Das Argument, dass dieser sich nicht mehr an die Krankheiten erinnern k√∂nne, wurde so nicht akzeptiert.

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Stiftung Warentest: Aussicht auf Steuererstattung 2010

5. Februar 2011
cc by wikimedia/ Nino Barbieri

cc by wikimedia/ Nino Barbieri

Wer hofft f√ľr das Jahr 2010 Steuern zur√ľckzubekommen, hat laut der Stiftung Warentest ziemlich gute Aussichten. Der Hauptgrund daf√ľr sei, dass das Finanzamt zum ersten Mal die Beitr√§ge f√ľr Kranken- und Pflegeversicherung komplett ber√ľcksichtigen muss.

Man sollte also bei der Einkommenssteuererkl√§rung darauf achten, die vollen Beitr√§ge, die man f√ľr Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt hat, in die entsprechende Anlage einzutragen. Anerkannt werde der Basisschutz. Zus√§tzliche Wahltarife fallen demnach nicht ins Gewicht.

Bei manchen, wie zum Beispiel bei Rentnern, w√ľrden zudem auch die Beitr√§ge f√ľr Haftpflicht- oder Unfallversicherung anerkannt. Auch diese sollte man also eintragen. Grunds√§tzlich lohnt es sich, sich zu informieren, welche Versicherungen man in seinem ganz individuellen Fall steuerlich geltend machen kann.

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Winterunfälle: Auf Versicherungen kommen horrende Mehrausgaben zu

20. Februar 2010

Seit Wochen h√§lt uns nun der Winter gefangen. Die Stra√üen und Gehwege sind von Eis und Schnee √ľberzogen, der Winterdienst kommt nicht mehr hinterher und wir k√∂nnen uns meist nur in Trippelschritten fortbewegen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Winterunf√§lle rasant in die H√∂he geschossen ist.

Die zu behandelnden Knochenbr√ľche haben sich zahlenm√§√üig verdoppelt, mancherorts sogar verdreifacht, und Experten gehen von rund 55.000 zus√§tzlichen Autounf√§llen aus. Auf die Versicherungen kommen also horrende Mehrausgaben zu, die es irgendwie zu bew√§ltigen gilt.

Die Krankenkassen gehen von 6 Millionen Euro mehr aus, nur f√ľr diese paar Wochen. Die Kfz-Versicherungen trifft es sogar noch h√§rter: 230 Millionen Euro mehr werden erwartet. Und das sind nur diese beiden Versicherungssparten, von den Haftpflichtversicherungen bzw. den Unfallversicherungen liegen noch keine Zahlen vor.

Mal sehen, ob das Ganze noch in einer winterlichen Klageflut endet…

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Vorsicht bei der K√ľndigung der privaten Berufsunf√§higkeitsversicherung

9. Januar 2010

Besonders f√ľr diejenigen, die nach 1961 geboren sind ist die private Berufsunf√§higkeitsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen √ľberhaupt, die in den Zeiten der Krise sogar noch mehr an Stellenwert gewonnen hat. Doch dieser Tatsache sind sich leider nur die wenigsten bewusst und so wird bei Geldmangel manchmal ziemlich vorschnell die Police gek√ľndigt.

Doch hierbei sollte man unbedingt vorsichtig sein und sich diesen Schritt zweimal √ľberlegen, denn wer einmal aus der privaten Berufsunf√§higkeitsversicherung ausgestiegen und bereits √ľber 40 Jahre alt ist, wird in der Regel massive Probleme bekommen, wenn er den Versicherungsschutz wieder aufnehmen m√∂chte.

Daher r√§t der Bund der Versicherten, sich lieber erst einmal nach anderen M√∂glichkeiten umzusehen bevor man die Versicherung endg√ľltig k√ľndigt! Bei fast jeder Versicherung kann man die Beitr√§ge eine Weile (in der Regel bis zu zehn Wochen) aussetzen. Auch das Ruhen lassen des Vertrages ist m√∂glich. In dieser Zeit ist man zwar nicht versichert, verliert damit aber nicht den generellen Anspruch auf Versicherungsschutz. In bestimmten F√§llen kann auch ein Dispositionskredit kurzfristig g√ľnstiger sein.

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