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Artikel Tagged ‘Vertrauen’

WikiLeaks will unethische Praktiken einer Großbank aufdecken

30. November 2010
Julian Assange cc by flickr/ New Media Days

Julian Assange cc by flickr/ New Media Days

Aktuell macht WikiLeaks damit Schlagzeilen, dass sie zusammen mit internationalen Medien wie der „New York Times“ und dem „Spiegel“, nach und nach über 250.000 vertrauliche und teils geheime Berichte aus US-Botschaften veröffentlichen. Dabei wurden internationale Politiker nicht gerade schmeichelhaft charakterisiert.

Doch während hier in den nächsten Tagen noch weitere Veröffentlichungen anstehen, gab der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, in einem Interview mit dem US-Magazin „Forbes“ schon einmal einen Vorgeschmack auf das nächste Jahr.

Schon Anfang 2011 werden sie Dokumente veröffentlichen, die eindeutiges unethisches Verhalten einer US-Großbank aufdecken sollen. Das Material werde Einblicke in das Verhalten von Banken auf der Managementebene geben. Assange sprach vom „Ökosystem der Korruption“. Diese Dokumente würden in seinen Augen Untersuchungen und Reformen ins Rollen bringen.

Er wolle nicht sagen, dass die Machenschaften grundsätzlich kriminell, aber dennoch mehr als unethisch seien. Assange verglich die geplante Veröffentlichung mit dem Bekanntwerden des Enron-Unternehmensskandals. Man konnte dem US-Konzern Bilanzbetrug vorwerfen, was eine ganze Reihe von anderen Betrugsfällen aufdeckte.

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Bald Bank-Beratung via Social Network?

21. Juni 2010

An dieser Stelle müssen wir wahrscheinlich niemandem mehr groß erklären, was für eine wichtige Stellung soziale Netzwerke heutzutage in vielen Bereichen einnehmen. Dabei steckt dieses Sytem gerade noch in den Kinderschuhen und die Möglichkeiten, die uns der Bereich Social Media bald bieten könnte, sind grenzenlos. Logisch, dass in diesem Bereich auch die Finanzdienstleister nach einem Platz suchen.

So planen manche Banken in Zukunft bestimmte Beratungen wie zum Beispiel das Hinweisen auf neue und günstige Anlageformen über Social Networks laufen zu lassen. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschers Toluna stehen dem momentan noch die meisten Deutschen eher skeptisch gegenüber. Sie bevorzugen immer noch die klassische Form der Beratung.

42% der insgesamt 1.000 befragten Personen gab an, dass sie in Sachen Beratung das persönliche Gespräch mit dem Bankberater am vertrauenswürdigsten empfinden. Ein Ergebnis, das hinsichtlich etlicher eher unseriöser Beratungen, die im Zuge der Finanzkrise aufgedeckt wurden, so manch einen überraschen wird. Fast die Hälfte aller Deutschen geht also immer noch direkt in eine Bankfiliale um seine Finanzfragen zu klären.

30% setzt auf Informationen aus dem Internet und jeder Vierte vertraut dabei auf Aussagen von Freunden und Verwandten. In diesem Zusammenhang stehen dann auch die Informationen aus sozialen Netzwerken, denn ebenfalls jeder Vierte könnte sich solch eine Art der Beratung vorstellen.

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Ist die D-Mark wieder zurück? Börsenkurse wieder in D-Mark

14. Juni 2010

Nach eigenen Angaben des Börsenportals Börsennews.de befinden sich rund 300.000 Nutzer regelmäßig auf diesen Seiten. Die werden momentan nicht schlecht staunen, denn seit letztem Freitag zeigt das Portal die aktuellen Börsenkurse neben dem Euro auch wieder in D-Mark an.

So stand die Aktie der Lufthansa zum Beispiel bei 21,72 DM. Ob das so nötig ist? Laut den Betreibern geht es ihnen mit dieser Aktion nicht darum den Euro abschaffen zu wollen, sondern lediglich den Anlegern ein Gefühl von alter Sicherheit zurückzugeben, denn schließlich stehe die D-Mark für ein starkes Deutschland.

Dass an der aktuellen Situation der Euro alleine Schuld ist, lassen wir mal so stehen… Wollen wir wirklich die D-Mark wieder? Oder liegen die Probleme nicht tiefgreifender und es wäre egal, ob nun D-Mark oder Nicht-D-Mark?

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Konsumklimaindex: Deutsche Verbraucher sind verunsichert

29. Mai 2010

Noch im April sahen die Zahlen des Konsumklimaindexes der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) einigermaßen gut aus. Aufgrund der guten Entwicklung der Wirtschaft zeigten sich die meisten Deutschen relativ optimistisch. Dies wurde nur durch die hohen Energiepreise getrübt. Nun, nach Griechenland und Co. und der Eurokrise, zeigen sich mehr und mehr Verbraucher verunsichert.

76% aller Deutschen haben demnach sehr große Angst davor, dass die Staatsschulden bald nicht mehr zu bewältigen seien. 59% machen sich Sorgen um ihre Renten. Ebenso viele Menschen haben die Befürchtung, dass die Politiker mit den aktuellen Problemen überfordert sein könnten.

Angst vor einer höheren Inflationsrate und damit auch vor steigenden Preisen haben 54% der Bundesbürger. Einkommenserwartung und das Bedürfnis nach neuen Anschaffungen sinken damit ebenfalls.

All diese Sorgen haben wohl eine andere überdeckt: Nur noch 55% (4% weniger als noch im April) glauben an steigende Arbeitslosigkeit. Trotzdem ist immer noch ein Viertel (23%) der Meinung bald ihre Arbeit zu verlieren.

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Verstoß gegen Datenschutz: Postbank erhält Bußgeld von 120.000 Euro

14. Mai 2010

Bereits im Oktober 2009 berichtete die Zeitschrift „Finanztest“ darüber, dass die Postbank Daten von Girokonten ihrer Kunden an freiberufliche Außendienstmitarbeiter weitergab. Dies rief den Datenschutzbeauftragten von NRW, Ulrich Lepper, auf den Plan, der nun ein Bußgeld von 120.000 Euro verhängte.

Rund 4.000 Außendienstmitarbeiter konnten etliche Kontodaten einsehen. Diese sollten sie auswerten um dann den Kunden der Postbank gezielt neue Finanzprodukte anbieten zu können, was ein eindeutiger Verstoß gegen Datenschutz und Bankgeheimnis ist. Kontodaten enthalten meist alle möglichen sensiblen Informationen über uns. Zum Beispiel wo wir einkaufen, welche Zeitung wir abonniert haben, aber eben auch an welche Spezialkliniken wir Geld überwiesen haben oder wo wir überall Mitglied sind.

Die Postbank hat das Bußgeld akzeptiert und legt keinen Widerspruch ein, denn der damit einhergehende Imageverlust würde am Ende wahrscheinlich viel teurer sein. Ein Sprecher der Bank betonte zudem, dass man zusammen mit den Datenschutzbeauftragten einen Maßnahmenkatalog erarbeitet habe um dies in Zukunft zu verhindern und natürlich könnten die entsprechenden Mitarbeiter nicht mehr auf die Daten zugreifen.

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