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Artikel Tagged ‘Wohn-Riester’

Experten empfehlen Zinssicherung mit einem Bausparvertrag

23. Dezember 2011

Für die eigenen vier Wände: Bausparvertrag - flickr.com/Thomas Kohler

Ein Bausparvertrag zum Zwecke der Immobilienfinanzierung ist wieder ein Trend. Noch vor gut zehn Jahren sah das ein bisschen anders aus, denn damals galt Bausparen als langweilig, gutbürgerlich und wenig rentabel. Aber die Zeiten haben sich geändert und wer heute einen Bausparvertrag abschließt, der denkt nicht nur daran, mit diesem Geld ein Haus zu bauen oder zu kaufen, sondern auch an die Altersvorsorge. Die Eigenheimrente, auch bekannt als Wohn-Riester, ist ideal, wenn man mithilfe des Staates fürs Alter in den eigenen vier Wänden vorsorgen will.

Sparen und profitieren
Bausparen hat mehr als nur einen Vorteil. Man kann sich ein Haus nach den eigenen Vorstellungen bauen oder ein schönes altes Haus kaufen und dann nach Wunsch renovieren. Man kann aber auch in ein Ferienhaus am Mittelmeer investieren oder sich eine Garage, einen Wintergarten oder einen Carport von dem gesparten Geld kaufen. Bausparen ist vielseitig und bietet ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Was das Bausparen aber als Altersvorsorge so interessant macht, das sind die Zinsen. Die Experten von Bausparvertrag.org empfehlen daher, sich über den Bausparvertrag und seine Vielseitigkeit im Internet zu informieren, denn das Internet ist eine große Hilfe, wenn es um die Entscheidung geht, einen Bausparvertrag zu unterschreiben.

Die große Auswahl
Es gibt in Deutschland eine große Auswahl an Bausparkassen mit guten Angeboten und die wie das Wüstenrot Bausparen viele Optionen bieten, um Geld anzulegen. Alle, die bauen wollen, sind gut beraten, schon in jungen Jahren einen Bausparvertrag abzuschließen, von den staatlichen Fördergeldern zu profitieren und dann in absehbarer Zeit ins eigene Haus ziehen zu können. Wer clever ist, der schaut ins Internet und sucht sich dort den passenden Partner fürs Bausparen aus und lässt sich dann ausführlich beraten. Bausparen ist nicht von gestern und wer morgen in den eigenen vier Wänden leben möchte, der sollte Bausparer werden.

Kredite ,

Wohn-Riester lohnt sich erst ab 2010

1. Dezember 2009

Gute Nachrichten für alle, die demnächst Wohn-Riester nutzen wollen, denn ab 2010 lohnt sich diese Art der Baufinanzierung endlich für alle!

Bisher war die hochgelobte Eigenheimrente nämlich nur für die möglich, deren Riester-Vertrag mindestens 10.000 Euro Kapital aufweist. Gerade für junge Familien und wohl auch zu Zeiten der Krise für viele andere fast unmöglich. Bei 3% Verzinsung auf sechs Jahre kommen gerade mal 9.200 Euro zusammen.

Doch ab nächstem Jahr fällt diese Regelung endlich und zum Glück weg. Wer also über die Finanzierung eines Eigenheims nachdenkt, muss sich nur noch einen Monat gedulden…

Wie wir hier bereits berichtet haben lief das 2008 beschlossene Wohn-Riester nur schleppend an. Einer der Hauptgründe dafür war eben das erforderliche angesparte Kapital von 10.000 Euro. Durch den Wegfall werden wohl endlich mehr Leute vom System profitieren können. Doch aufgepasst, auch beim Wohn-Riester gut beraten lassen, denn es gibt so manches weitere versteckte Hintertürchen, das bei jedem anders greift!

Riester ,

Achtung Antwort – Video Podcast der HanseMerkur beantwortet Fragen zur Altersvorsorge

12. November 2009

Momentan wird ja viel über das Thema Altersvorsorge diskutiert. Dabei kann man sich vom typischen Beamtendeutsch und allem, was noch so dazugehört, ganz schön erschlagen fühlen.

Für alle, die sich kurz einen Überblick über die einzelnen Begrifflichkeiten machen wollen, hat nun die Versicherungsgruppe HanseMerkur einen Video Podcast gestartet, in dem alle wichtigen und grundlegenden Fragen zum Thema Wohn-Riester, Günstigerprüfung, Halbeinkünfteverfahren etc. kurz und knapp geklärt werden.

Die Erläuterungen sind für jedermann verständlich und klären auf. Trotzdem handelt es sich hierbei um eine reine Begriffserklärung, die natürlich ausführliche Informationen und eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Gut jedoch um Grundfragen zu klären.

Hier schon mal der erste Teil des Podcasts, alle weiteren gibt es nach und nach auf den Seiten der HanseMerkur, im “Achtung Antwort”-Kanal von Youtube und auf Myspace zu sehen.

Riester, Versicherung , , , ,

Wohn-Riester: Nicht für alle geeignet

28. März 2009

Seit der Riester-Reform ist es möglich, die Förderungen auch auf einen Bausparvertrag einzuzahlen / Doch nicht für jeden ist dies der Königsweg zur eigenen Immobilie
Seit der Reform der Riester-Rente im Jahr 2008 können Riester-Sparer auch mit einem Bausparvertrag staatliche Rentenzulagen erhalten. Die Bundesregierung wollte mit diesem Schritt privates Wohneigentum stärker in die private Altersvorsorge integrieren.

Vier Prozent des Jahresbruttoeinkommens können jetzt jährlich – inklusive der staatlichen Förderungen – in einem Riester-Bausparvertrag eingezahlt werden. Die jährliche Maximalsumme beträgt 2.100 Euro. Als Grundfördersumme zahlt der Staat 154 Euro für jeden Erwachsenen sowie bis zu 300 Euro pro Kind. Damit müssen kinderreiche Familien für die Maximalförderung deutlich weniger eigenes Geld einzahlen als zum Beispiel Singles.

Fördergeld für den Eigenheimerwerb

Die Besonderheit beim Riester-Bausparen: Während der Ansparphase werden die Förderbeträge direkt in den Bausparvertrag eingezahlt. Sobald dieser zugeteilt wird, werden die weiter laufenden Zahlungen vom Staat zur Tilgung des Bauspardarlehens verwendet. Die Eigenzahlungen sind dabei von der Einkommensteuer befreit. Ab Rentenbeginn muss die Riesterförderung allerdings nachgelagert besteuert werden. Da der Riester-Bausparer jedoch keine Riester-Rente ausgezahlt bekommt, sondern quasi in ihr wohnt, hat der Gesetzgeber ein kleines Konstrukt geschaffen: Ab dem Zeitpunkt der Entnahme wird so getan, als werde dieser Betrag auf ein Konto gezahlt und mit jährlich zwei Prozent verzinst. Mit Rentenbeginn hat der Geförderte dann die Wahl, die komplette Summe auf einen Schlag mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern, wobei er einen Rabatt von 30 Prozent erhält. Oder er stottert die Steuerschuld in Raten bis maximal zu seinem 85. Lebensjahr ab.

Wohn-Riestern hat nicht nur Vorteile

Allerdings ist das Bauspar-Riestern relativ unflexibel. Das Geld darf nur zum Bau oder Kauf einer Immobilie eingesetzt werden, alles andere – auch eventuell notwendige Renovierungen an der eigenen Immobilie – bleiben außen vor. Und auch wenn sich die Lebensplanung ändert, kann ein solcher Vertrag eher zur Last fallen. Ein Beispiel: Wer seine riestergeförderte selbstgenutzte Immobilien verkauft, muss die Fördergelder wieder in den Riester-Bausparvertrag zurückführen, oder von dem Geld binnen vier Jahren eine andere selbstgenutzte Immobilie erwerben. Tut er das nicht, verlangt der Staat die Fördergelder zurück.

Gutverdiener profitieren mehr

Zudem profitieren besserverdienende Familien mehr von der Riester-Wohnförderung als solche mit geringerem Einkommen: Wer weniger als 52.500 Euro brutto im Jahr verdient, kommt bei der Maximalförderung von vier Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens nicht auf den Höchstförderbetrag von 2.100 Euro im Jahr. Beispiel: Bei einem Bruttoeinkommen von 30.000 Euro liegt die jährliche Maximalsumme bei nur 1.200 Euro (vier Prozent von 30.000 Euro).

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