Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

HEK versucht Kunden der City BKK abzuschrecken

cc by wikimedia/ GeorgHH

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Vergangene Woche wurde bekannt, dass die City BKK als erste gesetzliche Krankenkasse unter dem finanziellen Druck zusammengebrochen ist und daher zum 1. Juli geschlossen wird. Für die Versicherten heißt dies, dass sie in den nächsten Wochen zu einer neuen Krankenkasse wechseln müssen. Dies sollte eigentlich problemlos vonstatten gehen, da die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet sind, alle Versicherten aufzunehmen.

Doch dies schmeckt offenbar nicht allen gesetzlichen Krankenversicherungen. Laut Medienberichten versucht die HEK besonders die älteren und damit teureren Kunden der City BKK zu vergraulen und von einem Wechsel zur HEK abzuschrecken. So würde den Versicherten angeblich gesagt, dass man Rabattverträge neu prüfen oder beispielsweise für die Pflegestufe ein neues Gutachten erstellen müsse.

Experten betonen jedoch, dass dies jeder rechtlichen Grundlage entbehrt, denn in solch einem Fall müsse die neue Krankenkasse bei einem Wechsel die Leistungen der alten Kasse übernehmen. Auf potentielle Leistungskürzungen hinzuweisen diene zur reinen Abschreckung. So manch einem sind zudem Berichte darüber sauer aufgestoßen, dass die HEK extra für die Versicherten der City BKK ein spezielles Team aufgestellt hat.

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1 Kommentar

  • Antworten BKK für Heilberufe: Kommt das Aus 2012? | Top Nachrichten Oktober 17, 2011 um 1:53 pm

    […] BKK für Heilberufe: Kommt das Aus 2012? 17. Oktober 2011 Einen Kommentar schreiben Kommentare Es ist eine Entwicklung mit der so manche Experten gerechnet haben. Der Gesundheitsfonds hat vielen gesetzlichen Krankenkassen das Leben schwerer gemacht und der Zusatzbeitrag hat die Lage bei so manchen nur noch verschlimmert. Nach der City BKK steht nun mit der BKK für Heilberufe wohl auch die zweite Krankenkasse vor dem Aus. Seit einigen Jahren […] Auch interessant:HEK versucht Kunden der City BKK abzuschrecken […]

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