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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

Ende des Gratiskontos? – Viele Banken fĂŒhren KontofĂŒhrungsgebĂŒhren wieder ein

20. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Im Wettbewerb um mehr Kunden war es in den letzten Jahren gang und gĂ€be, dass viele Banken auf KontofĂŒhrungsgebĂŒhren beim Girokonto verzichteten. Dies könnte sich in Zukunft laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung wieder Ă€ndern, denn offenbar setzen immer mehr Geldinstitute wieder auf GebĂŒhren und schaffen somit das Gratiskonto ab.

Aktuell soll laut dem Bericht zum Beispiel die Deutsche Bank ihre Kunden darĂŒber informieren, dass ihre Girokonten nun auf ein sogenanntes „AktivKonto“ umgestellt werden wĂŒrden, welches 4,99 Euro im Monat koste. Solche PlĂ€ne hegen zudem angeblich ebenfalls die Santander Bank, die HypoVereinsbank und mehrere Sparkassen.

Dies soll ein neuer Trend sein, der sich in Zukunft noch verstÀrken könnte. Das Ende der kostenlosen Girokonten wird dies sicherlich nicht bedeuten, man muss als Kunde, wie bisher eben auch, immer wieder Angebote vergleichen und genau auf die Bedingungen achten.

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Onlinebanking: Polizei warnt vor Betrugsmasche beim mTAN-Verfahren

15. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die meisten Banken setzen beim Onlinebanking inzwischen auf TAN-Generatoren oder das sogenannte mTAN-Verfahren, bei dem man eine SMS mit der entsprechenden Transaktionsnummer auf sein Handy geschickt bekommt. Diese Verfahren werden als sehr sicher gepriesen, doch natĂŒrlich gibt es auch hier Schlupflöcher. So warnt die Berliner Polizei derzeit vor einer Masche beim mTAN-Verfahren, die zwar schon lĂ€nger bekannt ist, sich aber offenbar aktuell hĂ€uft.

Als Kunde muss man beim Onlinebanking in der Regel keine Angst haben, wenn man bestimmte Dinge berĂŒcksichtigt: So sollte unter anderem immer die Firewall aktiv und ein aktualisiertes Virenprogramm auf dem Rechner installiert sein, das man auch ab und an durchlaufen lassen sollte. ZusĂ€tzliche Sicherheitsmaßnahmen können nicht schaden und natĂŒrlich ist Vorsicht geboten, wenn man zu dubiosen Updates aufgefordert wird oder die PIN oder TAN an einer seltsamen Stelle angeben soll. Im Zweifelsfall lieber kurz direkt bei der Bank nachfragen.

So lĂ€uft auch das mTAN-Betrugsverfahren nicht ohne das Zutun der Kunden selbst. ZunĂ€chst wird dabei der Computer von Bankkunden mit einem Trojaner infiziert, der die Zugangs-PIN und die Kontodaten ausspioniert. Mit diesen Daten im GepĂ€ck machen sich die BetrĂŒger dann ans Handy, aktuell wohl vor allem Android-Smartphones. Dort erscheint auf einmal die Aufforderung ein dringendes Update fĂŒr das mTAN-Verfahren durchzufĂŒhren, wofĂŒr der Kunde seine Mobilfunknummer und das Handymodell angeben soll. Wird dies bestĂ€tigt haben die TĂ€ter alle Daten zusammen um das Konto des Kunden leer zu rĂ€umen. Da dies in der Regel als fahrlĂ€ssiges Handeln angesehen wird, hat man in den meisten FĂ€llen keine Chance sein Geld wiederzubekommen…

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Falschberatung? – Wo Bankkunden Beschwerden einreichen können

5. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Bankkunden von einem Geldinstitut falsch beraten fĂŒhlen. Und da es dabei in der Regel nicht gerade um kleine Summen geht, sollten Kunden, die das GefĂŒhl haben Opfer einer Falschberatung geworden zu sein, aktiv werden. Die Verbraucherzentrale Brandenburg zeigt dafĂŒr aktuell einige Wege auf.

ZunĂ€chst wendet man sich natĂŒrlich am besten direkt an die Bank oder den Berater, die die in den Augen des Kunden falsche Beratung durchgefĂŒhrt haben. Dabei ist ein direktes GesprĂ€ch genauso möglich wie eine schriftliche Beschwerde. Es gibt zudem bei vielen Instituten extra Beschwerdestellen. Allen, die auf diesem Weg kein Gehör finden, raten die VerbraucherschĂŒtzer dazu, direkt ein Schreiben an den zustĂ€ndigen Vorstand am Stammsitz der Bank zu schicken. Dies gehe normalerweise an die Rechtsabteilung und werde dort bearbeitet.

Wer dann immer noch auf taube Ohren stĂ¶ĂŸt oder nichts im eigenen Sinne erreichen konnte, hat die Möglichkeit sich an einen Ombudsmann eines Bankenverbands zu wenden. Sollte das Geldinstitut zu keinem Verband gehören, ist die Bundesbank zustĂ€ndig. Dem Ombudsmann wird der Fall geschildert und natĂŒrlich mĂŒssen auch alle entsprechenden Unterlagen eingereicht werden.

Zudem haben falsch beratene Kunden die Möglichkeit sich an die Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu wenden, welche unter anderem prĂŒft, ob sich die Bank an gesetzliche Vorschriften und wichtige Urteile hĂ€lt. GrundsĂ€tzlich gilt, je grĂ¶ĂŸer die Summe, um so wichtiger kann es sein, sich einen Anwalt an die Seite zu holen.

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Stiftung Warentest: Einige Banken verweigern Auskunft ĂŒber Dispozinsen

25. Oktober 2012
cc by flickr/ micora

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Seit langer Zeit monieren VerbraucherschĂŒtzer, dass die Dispozinsen in Deutschland viel zu hoch sind. Nach einer neuen Untersuchung verlangen die Banken im Schnitt 11,76 Prozent fĂŒr die eingerĂ€umte Überziehung des Girokontos. Dies stehe immer noch in keinem VerhĂ€ltnis. Besonders fiel den Testern jedoch negativ auf, dass offenbar viele Banken sich weigerten Auskunft ĂŒber die Höhe der verlangten Dispozinsen zu geben!

Als BegrĂŒndungen bekamen die Experten der Stiftung Warentest zum Beispiel zu hören, dass man Angst vor unwahren Aussagen der Konkurrenz habe und man selbst dann als zu teuer dastehe oder, dass die Stiftung Warentest nicht gut mit den Banken „umgehe“. Die Stichproben konnten die Tester nur machen, da freie Mitarbeiter die Höhe der Dispozinsen nachschauten.

Es gebe jedoch auch positive Beispiele von Geldinstituten, bei denen die Dispozinsen im grĂŒnen Bereich liegen, wie beispielsweise die VR-Bank Uckermark-Randow mit 4,50 Prozent oder die Deutsche Skatbank mit 5,25 Prozent. Zudem weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass Banken mit dem Begriff „eingerĂ€umte Überziehung“ den Dispokredit meinen, wohingegen die „geduldete Überziehung“ die Überziehung ĂŒber den Dispo hinaus bezeichnet, was in der Regel noch einmal satte vier bis sechs Prozent teurer ist!

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GeschÀftskonto: Wechsel sorgfÀltig planen!

22. Oktober 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Ein Kontowechsel ist fĂŒr Privatpersonen in der Regel mit einigen Briefen verbunden, alles in allem jedoch schnell erledigt. Bei einem GeschĂ€ftskonto fĂŒr SelbststĂ€ndige und Freiberufler sieht dies jedoch meist etwas anders aus, denn es gilt einiges zu bedenken um GeschĂ€ftskunden, Partner oder Kreditgeber nicht zu verĂ€rgern, was natĂŒrlich nicht gerade gut fĂŒr die eigene Reputation ist.

GrundsĂ€tzlich kommt es bei einem GeschĂ€ftskonto deutlich auf die angebotenen Leistungen an. So mĂŒssen die KontogebĂŒhren, vor allem bei ExistenzgrĂŒndern und Kleinunternehmern, zwar bedacht werden, sollten am Ende jedoch nicht der ausschlaggebende Punkt sein, warum man sich fĂŒr ein Konto entscheidet.

Das GeschĂ€ftskonto ist die Basis fĂŒr alle GeschĂ€fte. So sind zum Beispiel Faktoren wie Bezahlverfahren im Internet, gute Kreditkonditionen, ein direkter Draht zum Bankberater usw. sehr wichtig, so dass man in erster Linie nach einem Konto suchen sollte, das perfekt zum eigenen GeschĂ€ft passt.

Vor einem Wechsel mĂŒssen natĂŒrlich rechtzeitig alle anderen Beteiligten informiert werden. Rund sechs Wochen im Vorfeld sagt man Kunden, GeschĂ€ftspartnern und anderen Institutionen wie Sozialkassen, Telefonanbietern, dem Finanzamt, dem Energieversorger usw. Bescheid. GeprĂŒft werden sollten alle, die regelmĂ€ĂŸig ĂŒberweisen oder abbuchen, dazu gehören auch die jĂ€hrlichen Abbuchungen! Genauso wichtig ist natĂŒrlich der Bereich der Darlehen oder Förderkredite!

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