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Archiv für die Kategorie ‘Schulden’

√úberschuldung in Deutschland w√§chst ‚Äď Krankheiten geh√∂ren zu Hauptausl√∂sern

20. Oktober 2011
cc by flickr/ stuartpilbrow

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Seit Jahren steigt in Deutschland die Anzahl der Menschen, die Schulden haben, stetig an. Aktuell spricht man von √ľber drei Millionen Haushalten, die mit √úberschuldung zu k√§mpfen haben. Die Gr√ľnde daf√ľr sind in vielen F√§llen √§hnlich, auff√§llig ist in diesem Jahr jedoch, dass eine schwere Krankheit immer h√§ufiger zu diesen Hauptausl√∂sern geh√∂rt.

Dies geht aus Medienberichten hervor, die sich auf den ‚Äě√úberschuldungsreport 2011‚Äú des Hamburger Instituts f√ľr Finanzdienstleistungen berufen. Arbeitslosigkeit ist in 31,2 Prozent der F√§lle der Grund f√ľr massive finanzielle Probleme und damit Spitzenreiter. Schulden aufgrund von Scheidung oder einer Trennung treffen der Studie zufolge auf 12,5 Prozent der Menschen mit Schulden zu, dicht gefolgt von dem misslungenen Versuch sich selbstst√§ndig zu machen mit 12,1 Prozent.

Inzwischen reihen sich in diese gewichtigen Ausl√∂ser auch immer verst√§rkt Krankheiten ein. Mit 10,5 Prozent hat sich der Anteil seit 2005 mehr als verdoppelt. Damit zeigt sich, dass immer weniger Menschen f√ľr den Falle einer schweren Erkrankung finanziell vorgesorgt haben bzw. ausreichend abgesichert sind. Die Ergebnisse der Studie beruhen √ľbrigens auf der Auswertung von 13.000 F√§llen, die einer Schuldenberatungsstelle vorliegen.

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Schuldenfalle Ratenzahlung

8. August 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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W√§hrend etliche aktuell mit gro√üer Sorge die B√∂rsen dieser Welt betrachten und die Medien die Angst vor einer zweiten Wirtschafts- und Finanzkrise anheizen, ist die Situation f√ľr den normalen B√ľrger in vielen F√§llen bereits bedrohlich. Die Inflationsrate steigt weiter an, die L√∂hne stagnieren jedoch. Kurzarbeit, befristete Arbeitsvertr√§ge, steigende Verbraucherpreise und Co. sind reale Probleme, denen viele gegen√ľber stehen.

So nimmt zudem in Deutschland die Zahl der Privatinsolvenzen weiter zu. Immer mehr B√ľrger sind √ľberschuldet und die Schuldnerberater k√∂nnen sich vor Anfragen kaum retten. Damit steigen auch die Anforderungen, die in die Berater gesetzt werden, denn l√§ngst m√ľssen sie sich auch mit Themen von Insolvenzrecht bis hin zu Suchtkrankheiten auseinandersetzen.

Experten betonen aktuell, dass auch immer mehr Haushalte durch scheinbar g√ľnstige Ratenzahlungen in die Schuldenfalle geraten. Handelsketten, Handyanbieter usw. bieten immer mehr M√∂glichkeiten zur Finanzierung an. Dabei klingen Angebote wie 24 Monate Laufzeit und keine Zinsen f√ľr einen Flachbildfernseher sehr gut, doch nur wenige denken dabei dar√ľber nach, was passiert, wenn man sich auf einmal die Raten nicht mehr leisten kann. So sind Scheidungen oder pl√∂tzliche Arbeitslosigkeit die h√§ufigsten Gr√ľnde f√ľr eine √úberschuldung. Also, gerade in den jetzigen Zeiten ganz genau nachdenken, bevor man wegen Fernseher, Smartphone und Co. in die Schuldenfalle ger√§t!

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Privatverschuldung wächst

13. Februar 2011
cc by flickr/ Clearly Ambiguous

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Es ist ein Trend, der in den letzten Jahren zugenommen hat. Immer mehr Menschen in Deutschland sind √ľberschuldet und m√ľssen den Schritt in die Privatinsolvenz gehen. Verantwortlich hierf√ľr sind laut Experten u.a. Arbeitslosigkeit, sinkende L√∂hne oder immer mehr Vollzeitjobs, die durch Minijobber und Co. besetzt werden.

Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in D√ľsseldorf stieg die Zahl der Privatinsolvenzen im letzten Jahr um 7,6% auf rund 140.000 F√§lle an. F√ľr dieses Jahr wird wieder eine √§hnliche Entwicklung erwartet.

Gleichzeitig scheint sich die Situation der Unternehmen etwas zu verbessern. 32.100 Firmen mussten sich im vergangenen Jahr f√ľr die Insolvenz entscheiden, immerhin 2,5% weniger als 2009. Firmentechnisch gilt dieser Trend auch f√ľr Europa. Hier gingen die Insolvenzen bei Unternehmen ebenfalls leicht zur√ľck.

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