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Artikel Tagged ‘Tipps’

Zwangskontoauszug: Zusatzgeb├╝hren nicht rechtens

19. Oktober 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die meisten ├╝berpr├╝fen nat├╝rlich regelm├Ą├čig ihren Kontostand. Doch dank Onlinebanking und Co. verzichten immer mehr darauf sich regelm├Ą├čig die Kontoausz├╝ge auszudrucken, ob nun vom heimischen PC aus oder am Automaten. Aus diesem Grund verschicken zahlreiche Banken und Sparkassen Zwangskontoausz├╝ge, f├╝r die sie zus├Ątzliche Geb├╝hren verlangen. Dies ist jedoch nicht rechtens.

Die Verbraucherzentrale Sachsen weist in diesem Zusammenhang auf eine Urteil des Landgerichts Frankfurt hin (Az.: 2-25 O 260/10). Demnach liege das ├ťbersenden von nicht abgerufenen Kontoausz├╝gen im Interesse des Geldinstituts. In dem konkreten Fall stand in den Gesch├Ąftsbedingungen der Deutschen Bank, dass Kontoausz├╝ge automatisch per Post ├╝bersandt werden, die nicht innerhalb von 30 Bankarbeitstagen abgeholt werden. Daf├╝r verlangte die Bank ein Entgelt in H├Âhe von 1,94 Euro.

Nat├╝rlich sind in den Augen des Gerichts die Banken und Sparkassen dazu verpflichtet, regelm├Ą├čig Rechnungsabschl├╝sse zu fertigen. Dies sei jedoch durch die M├Âglichkeit des kostenlosen Ausdruckens am Automaten und durch den Onlineabruf gegeben. Bei Zwangskontoausz├╝gen d├╝rfe maximal das Porto berechnet werden. Geb├╝hren seien nur zul├Ąssig, wenn der Kunde explizit eine h├Ąufigere Zusendung fordert. Die Verbrauchersch├╝tzer raten Kunden, die immer noch Geb├╝hren f├╝r Zwangskontoausz├╝ge zahlen sollen, diese mit Verweis auf das oben genannte Urteil zur├╝ckzufordern.

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Hobbyautoren k├Ânnen entsprechende Unkosten nicht steuerlich absetzen

12. Oktober 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele tr├Ąumen von einer Karriere als professioneller Autor, nur die Chancen, dass ein Verlag angebotene Manuskripte tats├Ąchlich zu einem Buch macht, sind relativ gering. Viele w├╝nschen sich jedoch unbedingt, ihr Geschriebenes gedruckt zu sehen und bezahlen daher sogar Verlage. Diese Autoren werden nicht nur von der Branche, sondern auch vom Finanzamt als Hobbyautoren betrachtet, die einer pers├Ânlichen Neigung nachgehen.

Laut einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz k├Ânnen sie deshalb auch nicht entsprechenden Unkosten steuerlich geltend machen. In dem konkreten Fall hatte ein Logop├Ąde gehofft, sich als Autor etablieren zu k├Ânnen und daher unter anderem mit einem Verlag einen Autorenvertrag abgeschlossen, in dem er alleine f├╝r die Druckkosten seines Buches 4.800 Euro zahlte. Im Laufe von drei Jahren waren durch weitere Kosten f├╝r unter anderem Fahrten und das Arbeitszimmer rund 11.000 Euro zusammengekommen. Diesen Verlust wollte sich der Mann vom Finanzamt erstatten lassen.

Das Gericht sah dies am Ende wie der Fiskus und betonte, dass er alleine um die 4.800 Euro Druckkosten hereinzuholen, 1.000 B├╝cher h├Ątte verkaufen m├╝ssen, was bei einem Erstlingswerk sehr unwahrscheinlich sei. Zudem habe sich der Verlag nicht ernsthaft um die Vermarktung des Buchs gek├╝mmert. Am Ende handle es sich also nur um ein Hobby, zumal der Mann seine T├Ątigkeit als Autor inzwischen aufgegeben habe.

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Neues Gesetz gegen ÔÇ×AbzockeÔÇť

23. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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So manch ein Verbraucher wurde bereits nerv├Âs, wenn unberechtigte Zahlungsaufforderungen oder Schreiben mit hohen Abmahngeb├╝hren ins Haus flattern. Wie bereits das eine oder andere Mal an dieser Stelle berichtet, kommt ein neues Gesetz gegen solche Methoden der ÔÇ×AbzockeÔÇť. Dieses hat am vergangenen Freitag den Bundesrat passiert.

Konkret sehen die neuen Regeln vor, dass zum Beispiel Inkasso-Unternehmen in Zukunft genau erkl├Ąren m├╝ssen, f├╝r wen und warum sie das Geld eintreiben. Die Branche soll zudem grunds├Ątzlich strenger beobachtet werden. Der Bu├čgeldh├Âchstsatz bei Verst├Â├čen wurde von 5.000 auf 50.000 Euro erh├Âht. Bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen privater Internetnutzer d├╝rfen Anw├Ąlte bald nur noch Geb├╝hren in H├Âhe von maximal 148 Euro berechnen. Bisher wurden hier schnell mehrere hundert Euro f├Ąllig.

Desweiteren sind Gewinnspielvertr├Ąge nur g├╝ltig, wenn sie in Schriftform, also per Fax, Brief oder Mail, abgeschlossen wurden. Am Telefon ist dies nicht mehr m├Âglich. So steigt bei unerlaubten Werbeanrufen das Bu├čgeld von 30.000 Euro auf 300.000 Euro, was k├╝nftig auch f├╝r den Einsatz von automatischen Anrufmaschinen gilt. Die Neuregelungen sollen noch in diesem Herbst in Kraft treten. Nur der Bereich der Inkasso-Schreiben soll im kommenden Jahr neu geregelt werden.

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Zweitwohnungssteuer: Regionale Unterschiede

21. September 2013
cc by flickr/ noskule

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Seit dem Jahr 1972 gibt es in Deutschland die Zweitwohnungssteuer. Begonnen hat das Ganze als reine Abgabe f├╝r B├╝rger mit einem Ferienhaus, inzwischen gilt dies jedoch f├╝r die meisten Menschen, die einfach nur an zwei Wohnsitzen gemeldet sind. Rund 400 St├Ądte und Gemeinden erheben mittlerweile die Steuer.

Wie genau die Zweitwohnungssteuer geregelt ist, ist von Ort zu Ort verschieden. W├Ąhrend zum Beispiel in Dresden der Nebenwohnsitz als abgeschlossene Wohneinheit mit K├╝che oder Kochnische und Bad definiert ist, gilt in Dortmund bereits ein abgeschlossener Raum, in dem man schl├Ąft als steuerpflichtiger Zweitwohnsitz. Darunter fallen also auch Wohnwagen.

In Bayern sind Geringverdiener bis zu einem Jahreseinkommen von 25.000 Euro von der Zweitwohnungssteuer befreit, w├Ąhrend in St├Ądten wie Berlin selbst Studenten ohne Verdienst zahlen m├╝ssen. Bei den Berufspendlern sind nur verheiratete Partner befreit, denn von ihnen k├Ânne man nicht verlangen, ihren ersten Wohnsitz aufzugeben. Auch die H├Âhe der Zweitwohnungssteuer variiert von Region zu Region: An einem Ort wird diese anhand der orts├╝blichen Vergleichsmiete ermittelt, woanders wieder nach der Jahresrohmiete oder der Jahreskaltmiete.

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Betriebliche Altersvorsorge: Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht

13. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Das Thema Altersvorsorge ist heute so wichtig wie nie. So fr├╝h wie m├Âglich sollte man sich gut informieren und mit dem Sparen f├╝r das Alter beginnen, denn bei vielen Arbeitnehmern wird das Geld am Ende wom├Âglich nicht reichen um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. Eine M├Âglichkeit f├╝r alle sozialversicherungspflichtig Angestellten ist die betriebliche Altersvorsorge.

Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer nach Absprache mit seinem Chef einen Teil seines Bruttogehalts in eine Rentenversicherung umwandelt. Dies k├Ânnen bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung sein. Dieser Betrag wird direkt vom Lohn abgezogen. Entweder kommt der Arbeitnehmer alleine daf├╝r auf oder der Arbeitgeber leistet ebenfalls einen Beitrag. Weder Chef noch Angestellter m├╝ssen die Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge versteuern.

In der Regel entscheidet das Unternehmen, wie die betriebliche Altersvorsorge verwaltete wird. Nur wenn der Arbeitgeber keinen Weg aufzeigt, kann der Arbeitnehmer einen vorschlagen. Dabei gibt es f├╝nf M├Âglichkeiten: Bei einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder einem Pensionsfonds wird das Geld durch eine Versicherungsgesellschaft angelegt. Hinter der Unterst├╝tzungskasse steckt ein Versorgungstr├Ąger, der normalerweise ein Tochterunternehmen eines Versicherers ist und bei der sogenannten Pensionszusage k├╝mmert sich der Arbeitgeber selbst um die R├╝cklagen und sichert diese durch eine R├╝ckdeckungsversicherung ab.

Wer zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, kann seine erworbenen Anspr├╝che auf die betriebliche Altersvorsorge in der Regel mitnehmen. Generell empfiehlt es sich, sich hier im Vorfeld genau zu informieren und mit dem neuen Arbeitgeber zu sprechen, ob dieser den Vertrag ├╝bernimmt. Erh├Ąlt man dann sp├Ąter die Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge, muss diese versteuert werden. Zudem fallen Krankenkassenbeitr├Ąge an, sobald die Einnahmen den Mindestbetrag der Versorgungsbez├╝ge ├╝berschreiten.

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