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Der Bitcoin-Trend kennt auch 2021 kein Halten

Wer zu Beginn des Jahres 2020 gesagt hat, der Bitcoin wird im Februar 2021 an der 50.000 US Dollar-Marke kratzen, wäre wohl nur belächelt worden. Denn auch wenn nie das Potential der Kryptowährung bestritten worden ist, so waren Prognosen in Richtung der 50.000 US Dollar immer wieder als „Phantasterei“ abgetan worden. So wie auch aktuelle Prognosen, die davon handeln, dass der Bitcoin die 100.000 US Dollar-Grenze erreichen könnte, nicht als (sehr) realistisch angesehen werden.

Der Bitcoin, der mit Oktober 2020 einen unglaublichen Höhenflug gestartet hat, scheint diesen problemlos im Jahr 2021 fortzusetzen. Aber dennoch raten viele Experten, weiterhin vorsichtig zu bleiben. Korrekturen, ausgelöst durch Gewinnmitnahmen, sind immer möglich: Und viele Anleger bzw. Spekulanten sehnen sich letztlich nur nach schnellen Gewinnen und haben gar kein Interesse an einem langfristigen Vermögensaufbau mit der Kryptowährung. Das heißt, im Zuge eines Abwärtstrends wird schneller als gewohnt auf den Verkaufsknopf gedrückt.

PayPal, Tesla und MasterCard
Nachdem PayPal mitteilte, Bitcoin akzeptieren zu wollen, sodass man also theoretisch Bitcoin mit PayPal in Deutschland kaufen kann, begann der Höhenflug der Kryptowährung. Lag der Preis des Bitcoin im Oktober bei 10.000 US Dollar, so durchbrach die digitale Währung im Dezember die 20.000 US Dollar-Grenze und marschierte in Richtung 42.000 US Dollar. Doch dann folgte Mitte Januar die erste Korrektur: Plötzlich ging es unter die 30.000 US Dollar-Grenze.

Während einige Pessimisten davon sprachen, nun werde wohl die 20.000 US Dollar-Unterstützungslinie getestet werden, ging es plötzlich wieder bergauf: Elon Musk, CEO von Tesla, hat 1,5 Milliarden US Dollar in die Kryptowährung gepumpt und somit 0,2 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoins gekauft. Das hat den Preis der Kryptowährung plötzlich von 38.000 US Dollar auf 43.500 US Dollar und wenig später auf 48.000 US Dollar steigen lassen.

Am 14. Februar 2021 erreichte der Bitcoin sein neues Allzeithoch – über 49.500 US Dollar (Stand: 15. Februar 2021). Die 50.000 US Dollar-Marke wurde zwar nicht geknackt, aber es ist, so die Experten, nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Hürde überwunden werden wird.

Aber wie wird es dann weitergehen? Folgt ein neuer Bullenrun, der den Bitcoin sogar in Richtung 100.000 US Dollar treiben kann, oder folgt sodann eine Korrektur?

Was passiert, wenn der Bitcoin den Widerstand durchbricht?
Das Interesse an der Kryptowährung Bitcoin ist so groß wie noch nie. Neben Elon Musk hat auch MasterCard angekündigt, nun in das Geschäft einsteigen zu wollen. Steigt die Akzeptanz, so wird das ebenfalls den Preis des Bitcoin antreiben.

Es gibt verschiedene Szenarien, wie es mit dem Bitcoin im Jahr 2021 weitergehen könnte. Befasst man sich mit dem bullishen Ausblick, also mit weiteren möglichen Preissteigerungen, so wäre es denkbar, dass der Bitcoin demnächst in Richtung 60.000 US Dollar marschieren könnte. Jedoch gibt es bis dahin ein paar sehr starke Widerstände.

Besonders stark könnte der Widerstand bei 50.000 US Dollar sein – mitunter besteht die Möglichkeit, dass dieser sogar noch stärker als die 20.000 US Dollar-Hürde im Jahr 2017 sein könnte. Damals ging es von knapp 20.000 US Dollar in Richtung 10.000 US Dollar. Auch der Widerstand bei 42.000 US Dollar ließ den Bitcoin – und das innerhalb von 48 Stunden – in Richtung 30.000 US Dollar abstürzen. Wenige Tage später rutschte der Preis sogar unter 30.000 US Dollar.

Das heißt, eine Korrektur, die den Bitcoin unter 40.000 US Dollar bringt, wäre durchaus möglich. Jedoch könnte eine starke Korrektur einen neuerlichen Höhenflug auslösen, da viele Investoren und Spekulanten den Rücksetzer als neuen Kaufeinstiegspunkt sehen werden.

Private Anleger sollten achtsam bleiben und kein zu hohes Risiko eingehen
Geht es nach dem Durchbruch der 50.000 US Dollar-Hürde bergauf, so ist es durchaus denkbar, dass ein Durchmarsch bis 60.000 US Dollar erfolgt.

Jedoch sollte man weiterhin vorsichtig bleiben: Korrekturen sind nie auszuschließen – und es ist schwer zu sagen, wann wieder die ersten größeren Gewinnmitnahmen erfolgen werden. Der Markt ist unberechenbar – das wird sich auch im Jahr 2021 nicht ändern.

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