Stiftung Warentest: Senioren-Unfallversicherung im Test

24. Mai 2013
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Nach einem schweren Unfall sind die meisten froh, wenn sie gut versichert sind. Besonders schwer trifft es hier jedoch in der Regel ältere Menschen, die womöglich auch noch alleinstehend sind. Hier kann eine spezielle Senioren-Unfallversicherung Sinn machen. Die Stiftung Warentest hat sich 32 verschiedene Tarife verschiedener Anbieter näher angesehen.

Als Basis für den Test diente ein Leistungs-Mindestumfang, den jedes gute Angebot umfassen sollte. Dazu gehören in den Augen der Stiftung Warentest zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen und bei der Körperpflege, ein Essensservice sowie regelmäßige Begleitungen zum Arzt. All dies sollte für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeboten werden. Einige Tarife würden jedoch noch weitere Leistungen wie etwa die Betreuung der Haustiere mit einschließen.

Am Ende überzeugten fünf Tarife die Experten. Besonders gut und gleichzeitig günstig waren der Tarif „Exklusiv-Aktiv“ der Signal Iduna sowie der Schutzbrief der ARAG. Ein wenig teurer, aber ebenso gut in Sachen Leistungen schnitten zudem die entsprechenden Tarife der ERGO, der Bayerischen und der Allianz ab. Generell rät die Stiftung Warentest beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung darauf zu achten, dass wichtige Hilfen auch wirklich direkt im Leistungsumfang enthalten sind und nicht nur vermittelt werden.

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Debatte um Bargeld: Scheine und Münzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder über das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und Münzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Euromünzen ist teuer, sondern es müssen Geldautomaten aufgestellt und befüllt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So überlegt die EU, wie bereits berichtet, seit längerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-Münzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas hören natürlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den Münzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, für andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum schätzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es natürlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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Privatinsolvenz: Schuldenfrei in drei Jahren

20. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit längerer Zeit wird darüber diskutiert, dass auch in Deutschland bei einer Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung vorgezogen wird. Bisher haben Schuldner die Möglichkeit mithilfe eines Anwalts, einer Schuldenberatung oder eines Steuerberaters Privatinsolvenz anzumelden und damit nach sechs Jahren schuldenfrei zu sein, wenn man in dieser Zeit so viel wie möglich abbezahlt. Ab dem kommenden Jahr wird diese Zeit auf nur drei Jahre verkürzt.

Voraussetzung dafür ist, dass der Schuldner in diesen drei Jahren mindestens 35 Prozent der Gläubigerforderungen sowie die Verfahrenskosten begleichen kann. Die restlichen Schulden werden dann gestrichen. Eine Restschuldbefreiung nach nur fünf Jahren ist möglich, wenn in dieser Zeit die Verfahrenskosten gezahlt werden. In allen anderen Fällen bleibt die Frist bei sechs Jahren.

Das neue Gesetz tritt am 1. Juli 2014 in Kraft und gilt für Insolvenzverfahren, die ab diesem Zeitpunkt eröffnet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein Verbraucher-Insolvenzplanverfahren anzustreben, bei dem der Schuldner mit den Gläubigern zusammen alle entscheidenden Punkte individuell aushandelt. Dies gilt dann auch für ältere Fälle vor Mitte 2014.

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1- und 2-Cent-Münzen: Werden sie bald abgeschafft?

17. Mai 2013
cc by wikimedia/ Europäischer Zentralbank

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Die meisten von uns machen sich an der Kasse nicht die Mühe um mit 1- oder 2-Cent-Münzen zu bezahlen. So wandern die kleinen Münzen meist ins Sparschwein und werden vielleicht irgendwann zur Bank gebracht. Die Portemonnaies könnten jedoch bald erleichtert werden, denn seit einiger Zeit überlegt die EU, ob man an den Münzen nicht etwas ändern bzw. sie generell abschaffen sollte.

Zu diesem Umstand werden derzeit die EU-Regierungen befragt. Bereits seit dem Jahr 2002 verzichtet Finnland auf die 1- und 2-Cent-Münzen und rundet Preise auf 5 Cent auf. In den Niederlanden ist dies seit 2004 der Fall. Deutschland gilt als eines der wenigen Länder, die dies noch in weiten Teilen ablehnen, schließlich stünden die Münzen in der Tradition der Pfennige.

Am Ende ist es jedoch durchaus wahrscheinlich, dass die Münzen bald verschwinden könnten bzw. zumindest eine Änderung erfahren. Der Hauptgrund dafür sind nicht etwa die schweren Geldbeutel, sondern die steigenden Kupfer- und Stahlpreise. Die Kosten für die Produktion der 1- und 2-Cent-Münzen sind inzwischen höher als ihr eigentlicher Nennwert. Daher wird überlegt, ob man die Zusammensetzung der Münzen ändert oder eben ganz auf sie verzichten kann. Bei Letzterem wäre nur die Frage, ob man dies innerhalb einer gewissen Frist Stück für Stück macht oder eben relativ schnell die Ausgabe der Münzen stoppt und die Münzen von Banken und Handel einzieht.

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Streit mit EU: Visa senkt Gebühren

15. Mai 2013
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wie bereits an dieser Stelle mehrfach berichtet, streiten sich seit mehreren Jahren die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard mit der EU. Brüssel hält die Gebühren der Anbieter für überzogen, denn sie würden den Einsatz von Kreditkarten in Europa unnütz verteuern. Noch in diesem Sommer sollen neue EU-Regeln für sogenannte Interbankenentgelte kommen. Kreditkartenanbieter Visa lenkt hier jetzt bereits ein.

Interbankenentgelte stellen sich die Banken untereinander in Rechnung, wenn ein Kunde im Handel mit seiner Kreditkarte zahlt. Diese Kosten werden im Einzelhandel oft auf die Endpreise aufgeschlagen, was am Ende wiederum negativ für alle Verbraucher ist. Visa hat nun angekündigt diese Gebühren zu deckeln und damit deutlich zu senken.

In Zukunft sollen sie maximal 0,3 Prozent der bezahlten Summe betragen, was einer Preissenkung von 40 bis 60 Prozent entspricht. Gelten soll dies sowohl im Inland wie auch für grenzüberschreitende Geschäfte. Die EU-Kommission begrüßte das Einlenken und die damit verbundenen Änderungen von Visa.

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