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Archiv für die Kategorie ‘Versicherung’

Stiftung Warentest rÀt Senioren zur Kontrolle ihrer Versicherungen

24. Juli 2012
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Generell ĂŒberprĂŒfen die meisten Deutschen zu wenig in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ihre Versicherungspolicen. Bei Ă€lteren Menschen ist diese Anzahl jedoch offenbar noch ein StĂŒck höher, da man gerne bei dem bleibt, was man seit Jahren kennt. Aus diesem Grund weist die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ darauf hin, dass auch Senioren regelmĂ€ĂŸig ihre Versicherungen auf AktualitĂ€t und Nutzen prĂŒfen sollten.

Im Laufe der Jahre kann sich der Versicherungsbedarf nĂ€mlich deutlich Ă€ndern. Vor allem VertrĂ€ge, die seit Jahrzehnten laufen, bekommen auf diese Weise LĂŒcken oder man ist vielleicht auch ĂŒberversichert. Die grĂ¶ĂŸten Einsparmöglichkeiten sehen die Experten bei der Hausrat-, der privaten Haftpflicht- und der Kfz-Versicherung. So sollte zum Beispiel die Hausratversicherung regelmĂ€ĂŸig gecheckt werden, vor allem nach zum Beispiel einem Umzug, denn hier muss die Versicherungssumme angepasst werden.

Bei der Krankenversicherung sollten Senioren vor allem auf die Leistungen achten, die speziell auf Ă€ltere Menschen ausgerichtet sein sollten, wie beispielsweise bestimmte Programme bei Herzkrankheiten. Im genauen Gegensatz dazu sieht das Angebot bei der Unfallversicherung aus. Hier raten die Experten der Stiftung Warentest von Seniorentarifen ab. Diese seien meist, bis auf wenige Ausnahmen, viel zu teuer und wĂŒrden dabei nur einen schmalen Leistungsumfang bieten. Generell können sich regelmĂ€ĂŸige Versicherungsvergleiche lohnen.

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Diebstahl von Autokennzeichen: Welche Maßnahmen sind fĂŒr Betroffene wichtig?

23. Juli 2012
cc by flickr/ matze_ott

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Ob man es glaubt oder nicht, jeden Tag werden in Deutschland hunderte von Autokennzeichen gestohlen und die Zahlen steigen laut Experten immer weiter an. Die neuen billigen Plastikhalterungen machen es den Dieben leicht. Diese benutzen die Kennzeichen dann um zum Beispiel Benzin zu klauen oder umgehen dank der abgelösten PrĂŒfplaketten die kostspielige und notwendige Untersuchung beim TÜV.

Wie verhĂ€lt man sich, wenn man Opfer eines solchen Diebstahls wird? GrundsĂ€tzlich gilt, dass man ganz ohne Kennzeichen mit dem Wagen nicht fahren darf! Wurde nur eines der beiden Nummernschilder gestohlen, darf man das Auto noch bewegen. Der erste Weg nach solch einem Diebstahl fĂŒhrt den Fahrzeugbesitzer natĂŒrlich zur Polizei. Hier bekommt man eine Anzeige-BestĂ€tigung, mit der man dann zur Kfz-Zulassungsstelle geht.

Dort lĂ€sst man sich neue Kennzeichen ausstellen, was natĂŒrlich wie immer GebĂŒhren kostet. Hat man den Fall bei der Polizei angezeigt, so besteht jedoch die Möglichkeit, dass man die Kosten zurĂŒckbekommt, sollte zum Beispiel der Dieb gefasst werden. FĂŒr ein neues Kennzeichen benötigt man die entsprechenden Papiere wie Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, PrĂŒfbericht des TÜV sowie einen Ausweis. Zudem sollte der Diebstahl der Versicherung gemeldet werden, damit das alte Kennzeichen gesperrt wird!

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Haftpflichtversicherung: VerbraucherschĂŒtzer wollen Benzinklausel abschaffen

12. Juli 2012
cc by wikimedia/ Florian Hurlbrink

cc by wikimedia/ Florian Hurlbrink

Wohl fast jedem ist klar, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung bei SchÀden am Auto greift und die private Haftpflichtversicherung eben bei Sach- oder PersonenschÀden im privaten Umfeld. Die Trennung ist in der Theorie nicht schwer, jedoch gibt es in der Praxis immer wieder FÀlle, bei denen dies nicht so einfach ist. Wie sieht es zum Beispiel auf einem Parkplatz aus, wo man beim Beladen des Wagens einen anderen aus Versehen beschÀdigt?

FĂŒr solche FĂ€lle benutzen die meisten Versicherer die sogenannte Benzinklausel. Diese soll zur Abgrenzung zwischen privater und Kfz-Haftpflicht dienen und besagt im Grunde, dass ĂŒberall, wo Benzin direkt oder indirekt im Spiel ist, die Kfz-Haftpflichtversicherung greift. Das wĂ€re dann auch bei der oben geschilderten Situation auf dem Parkplatz der Fall.

Jedoch ist die Benzinklausel an sich ebenso nicht so ganz zu fassen und damit wenig transparent, weshalb es hier immer wieder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. VerbraucherschĂŒtzer wie der Bund der Versicherten (BdV) fordern nun eine Abschaffung der Benzinklausel, weshalb der BdV nun exemplarisch drei Versicherer verklagt hat um die Unwirksamkeit der Klausel feststellen zu lassen. Mal sehen, was dabei herauskommt!

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Aus Unachtsamkeit bei Arbeitsweg verfahren: Versicherung springt bei Unfall nicht ein!

4. Juli 2012
cc by flickr/ Last Hero

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Wer auf dem Weg zur oder von der Arbeit verunglĂŒckt, fĂ€llt unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Laut einem aktuellen Urteil gilt dies jedoch nicht, wenn man sich aus Unachtsamkeit mit dem Auto verfĂ€hrt. In solch einem Fall kann die Versicherung die Leistung bei einem Unfall verweigern! Zu diesem Schluss kamen die Richter des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen.

In dem konkreten Fall wollte ein Ehepaar einen Mietwagen von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen ĂŒberfĂŒhren. Die beiden waren jedoch so stark in eine Unterhaltung vertieft, dass sie auf die falsche Autobahn fuhren, die in die entgegengesetzte Richtung fĂŒhrte. Dort kam es zu einem schweren Unfall, bei dem der Mann tragischerweise einen Arm verlor.

Die gesetzliche Unfallversicherung weigerte sich fĂŒr den Schaden und dessen Folgen aufzukommen, da der Arbeitsweg aufgrund von Unachtsamkeit verlassen worden war. Dem stimmten die Richter am Ende zu. Sie seien nicht aus betrieblichen GrĂŒnden oder aus UmstĂ€nden wie Nebel oder Dunkelheit den Abweg geraten, sondern weil sie nicht achtsam genug waren.

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Neuer Ärger um elektronische Gesundheitskarten

25. Juni 2012
cc by wikimedia/ Bin im Garten

cc by wikimedia/ Bin im Garten

Die neue elektronische Gesundheitskarte, die bereits seit einigen Jahren heftig umstritten ist, kommt einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus: Auch in den vergangenen Tagen sorgte sie fĂŒr mĂ€chtig Ärger und lieferte vor allem den Gegnern neuen ZĂŒndstoff. So dauerte es an sich ja schon sehr lange, bis die Karten an den Start gehen konnten. Seit einiger Zeit werden sie nun nach und nach von den Krankenkassen verschickt.

Leider hat offenbar der Dienstleister „itsc“ einen Fehler gemacht und so haben gut zwei Millionen Versicherte von 55 Krankenkassen fehlerhafte Karten bekommen. Diese haben keine PIN, was theoretisch bedeuten könnte, dass BetrĂŒger Kartendaten auslesen könnten. Der Kassen-Spitzenverband hat jedoch betont, dass es kein Sicherheitsrisiko gebe.

Nichtsdestotrotz muss gehandelt werden. Die Firma „itsc“ sagte, dass die PIN bis zum Online-Betrieb Ende 2013 eh nicht benötigt werde und man bis dahin alle fehlerhaften Karten austauschen werde. Dem Bundesgesundheitsministerium dauert dies zu lange. So manch ein Experte fordert nun, dass das Projekt eingestellt werde, bis alle juristischen Fragen bezĂŒglich des Datenschutzes geklĂ€rt seien. In dieser Woche verhandelt ĂŒbrigens das Sozialgericht DĂŒsseldorf ĂŒber die Karte…

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