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Artikel Tagged ‘Dispokredit’

Dauerhafte Dispokredite umschulden

23. Dezember 2011

Für den Kredit nicht zu viel zahlen - flickr.com/Markusram

Es ist so einfach, das Konto zu überziehen. Viele nutzen diese Gelegenheit, um sich einen Wunsch zu erfüllen oder um etwas zu kaufen, das dringend notwendig ist. Wenn aus dem Überziehen des Kontos aber ein Dispositionskredit wird, dann kann das unter Umständen sehr teuer werden. Die Banken bieten im Zusammenhang mit ihren Girokonten auch immer einen sogenannten Dispokredit an. Alle, die diesen Kredit in Anspruch nehmen, die sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie für diese spezielle Form des Kredits weitaus mehr Zinsen zahlen müssen als für normale Ratenkredite. Einen Dispokredit umschulden ist oft der einzige Weg, um nicht in eine Schuldenfalle zu laufen.

Was ist eine Umschuldung?
Neue Schulden machen, um alte Schulden zu begleichen – so könnte man einfach formuliert eine Umschuldung erklären, aber es steckt schon ein wenig mehr dahinter, denn eine Umschuldung ist ein sinnvoller und auch effektiver Weg, um einen Kredit mit hohen Zinsen loszuwerden. Wer einen Dispokredit hat, der zahlt immer deutlich mehr Zinsen als bei einem Ratenkredit, denn die Bank lässt sich das schnelle Geld gut bezahlen. Ein Kreditvergleich im Internet ist eine gute Sache, wenn man sich über den effektiven Zinssatz einer Dispoumschuldung informieren will, denn dort bekommt man die Möglichkeit, die Zinsen eines Dispokredits und die eines Ratenkredits übersichtlich miteinander zu vergleichen. Die attraktiven Ratenkredite der Norisbank bieten zum Beispiel eine Möglichkeit, einen teuren Dispokredit umzuschulden.

Nicht zu viel bezahlen
Zwölf Prozent – so hoch kann der Zinssatz eines Dispokredits sein. Das ist um ein Vielfaches mehr als der Zinssatz bei einem Ratenkredit. Wenn dann auch noch die Raten für den Dispokredit nicht pünktlich bezahlt werden, dann gibt es noch einmal „Strafzinsen“ und dann wird dieser vermeintlich bequeme und schnelle Kredit sehr schnell zu einem sehr teuren Kredit, der oft eine Umschuldung unumgänglich macht, wenn man sich nicht noch höher verschulden will.

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Finanzierung per Kredit: Ratenkredit, Rahmenkredit, Dispokredit

31. Mai 2011

Rahmenkredit

Rahmenkredit

Wenn man sich einen bestimmten Wunsch erfüllen will und gerade nicht so viel Geld auf seinem Sparbuch hat, der kann heute auf die Vielfalt der verschiedensten Kreditformen zurückgreifen, um sich seinen Wunsch zu erfüllen. Welche Kreditform man auch wählt, es lohnt sich auf jeden Fall die verschiedensten Angebote mit einem Kreditvergleich zu überprüfen.

Der klassische Kredit ist der Ratenkredit. Dabei wird ein bestimmter Betrag an eine Privatperson ausbezahlt, die diesen anschließend in monatlichen Raten mit gleich bleibendem Zinssatz den Kredit zurückbezahlt. Der Ratenkredit wird bereits seit 1950 von den heimischen Banken angeboten und benötigt keine besonderen Sicherstellungen benötigt. Normalerweise reicht für den Ratenkredit das Vorweisen der letzten Lohn- und Gehaltsabrechnungen aus. Die Zinsen liegen bei dieser Kreditform höher als bei einer Baufinanzierung, sind aber niederer als bei dem Dispositionskredit und eignen sich daher auch für kleinere Kreditbeträge. Üblicherweise bewegt sich ein Ratenkredit zwischen 1.000 und 75.000 Euro und wird in maximal 84 Monaten zurückbezahlt.

Neben dem Ratenkredit gibt es noch dem Rahmenkredit, der aber nur für kurzfristige Investitionen in Anspruch genommen werden und innerhalb weniger Monate zurückbezahlt werden sollte. Der Rahmenkredit ist ein erweiterter Überziehungskredit, der bei jeder Bank unter einem anderen Namen verkauft wird. Diese Kreditform eignet sich vor allem für zahlungssichere Personen, die kurzfristig eine hohe Investition tätigen wollen. Es gibt keine festgelegten monatlichen Rückzahlungsbeträge, sondern nur einen bestimmten Rückführungstag, bis zu dem die Summe abgedeckt werden muss. Die Zinsen sind variabel und werden regelmäßig dem Zinsmarkt angepasst. Dadurch kommt es zu hohen Zinsschwankungen und bei fehlender Liquidität entstehen Zahlungsprobleme und ist daher nicht vor jeden geeignet.

Der Dispositionskredit oder Dispokredit stellt die teuerste Möglichkeit eines kurzfristigen Darlehens dar. Hierbei räumen die Banken den Kunden einen vertraglich festgelegten Überziehungsrahmen für ihr Konto ein. Der Dispokredit ist ein vertraglich unbegrenzter Kredit und von den Banken werden nur die Zinsen für die Überziehung in Rechnung gestellt, es gibt aber keine Bearbeitungsgebühren. Die Zinsen werden täglich berechnet und an den Finanzmarkt angepasst. Dadurch ergeben sich hohe Zinsen, denn die Banken geben Zinssenkungen nur zögerlich an ihre Kunden weiter. Der Dispokredit sollte nur für kurzfristige Überziehungen verwendet werden, für längerfristige Investitionen lohnt es sich eher einen Ratenkredit aufzunehmen.

Diese drei der gebräuchlichsten Kreditformen zeigen, dass es relativ einfach möglich ist sich einen Wunsch zu erfüllen oder die notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen. Vor der Aufnahme des Kredites sollte man aber einen Vergleich der verschiedenen Kredite vornehmen, da es sehr unterschiedliche Konditionen gibt. Besonders einfach ist ein Kreditvergleich online möglich und man kann anschließend bei den meisten Banken den Antrag sofort einbringen und erhält innerhalb weniger Tage Auskunft ob der Kredit erteilt wird.

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Zu hohe Dispozinsen: Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest warnen

20. Februar 2011
cc by flickr/ Mike_fleming

cc by flickr/ Mike_fleming

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat jeder achte deutsche Bankkunde sein Konto fast dauerhaft überzogen und viele nutzen den Dispokredit regelmäßig. In Zeiten, in denen die Kreditinstitute jedoch selbst kaum Zinsen zahlen müssen, verdienen sie an den Dispozinsen Millionen. Die Bundesbank schätzt das aktuelle Kreditvolumen auf 39,6 Milliarden Euro. Das heißt die Banken verdienen satt an den verschuldeten Kunden.

Immer wieder kritisieren Experten diese Regelung scharf. Die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest kämpfen schon lange gegen zu hohe Dispozinsen. Nicht nur diese Überziehungszinsen, die laut Stiftung Warentest im Schnitt bei 11% liegen und sogar bis 15% steigen können, ärgern die Verbraucherschützer, sondern auch die entsprechenden Vertragsklauseln. Diese seien nicht nur unverständlich, sondern besagen zudem meist, dass die Banken die Zinsen praktisch willkürlich ändern können.

Zehn Institute haben die Verbraucherzentrale deshalb nun abgemahnt. Sie fordern die Gewinnmarge bei Dispokrediten gesetzlich zu deckeln. Laut der Stiftung Warentest überzeugt nur ungefähr die Hälfte aller deutschen Banken durch faire Dispozinsen, die in ihren Augen bei 10% und niedriger liegen.

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Commerzbank: Zusatzgebühren bei überzogenem Dispo nicht erlaubt

26. August 2010

Wer sein Konto überzieht, kann in der Regel über einen Dispo-Kredit verfügen. Wer auch diesen überzieht, muss noch einmal höhere Zinsen dafür zahlen, denn die Bank „duldet“ die Überziehung nur. Hier bewegt sich die Commerzbank aktuell auf einem sehr hohen Zinsniveau: 18,74% effektiven Jahreszins zahlt man für die geduldete Überziehung.

Doch dies reicht der Bank offenbar noch nicht. Für jede Überweisung, inklusive Daueraufträge, verlangt sie zusätzliche fünf Euro. Dagegen ging die Verbraucherzentrale Hamburg vor und bekam vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main nun recht. Eine Überweisung stelle für die Richter auch bei überschrittenem Dispo keinen besonderen Aufwand dar. Gegen ein höheres Risiko sei die Bank bereits durch die erhöhten Überziehungszinsen abgesichert.

Die Commerzbank änderte daraufhin die Klausel. Nun zahlt man für alle Überweisungen über 100 Euro fünf Euro extra. Auch hiergegen will die Verbraucherzentrale Hamburg vorgehen. Dies sei der einzige Weg, dass die Kunden der Commerzbank ihre Zusatzgebühren der letzten Jahre zurückbekommen könnten.

Die Verbraucherschützer raten Kunden dazu, bereits jetzt die Zusatzgebühren vorsorglich einzufordern.

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Achtung beim Dispokredit!

31. Oktober 2009

Viele deutsche nutzen ihn regelmäßig, doch häufig kann der Dispokredit der Anfang der Schuldenfalle sein. Daher Vorsicht beim Dispokredit!

Den Dispo bietet jede Bank als Möglichkeit an, sein Konto bis zu einem festgesetzten Betrag zu überziehen und damit kurzfristig finanzielle Engpässe zu überbrücken. Doch viele unterschätzen hier die Zinsen und so kann die Rückzahlung des Dispokredits schnell zum Problem werden.

Schnell kommen so horrende Summen zusammen, da man bis zu 16,99% Zinsen zahlen muss. Für immer mehr Deutsche der Beginn ihrer Verschuldung!

Also, am besten die Finger vom Dispo lassen. Wer regelmäßig finanzielle Engpässe hat, sollte hier lieber auf einen normalen Ratenkredit zurückgreifen. Die Raten lassen sich individuell vereinbaren und sind auch weit nicht so hoch wie beim Dispo.

Allgemein gilt jedoch: Nach Möglichkeit nicht über seine Verhältnisse leben und gar nicht erst mit Krediten anfangen!

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